Finn Hoffmann

Von Finn Hoffmann · Zuletzt geprüft

Hallo, ich bin Finn Hoffmann

Ich bin 32, lebe in Berlin und arbeite als Entwickler. Meinen Lebensunterhalt verdiene ich mit Software, nicht mit dieser Seite. KI-Partnervergleich ist das, was aus einem langjährigen Nebenprojekt geworden ist: dem Versuch, zu verstehen, wie KI-Partner-Apps funktionieren, was sie kosten und warum manche von ihnen so viel besser sind als andere.

Jeder Bericht, jede Bestenliste, jeder Vergleich und jeder Ratgeber auf dieser Seite stammt von mir. Es gibt keine Redaktion, keine Gastautoren und keine Texte, die jemand anderes für mich geschrieben hat.

Ich schreibe unter meinem echten Namen und mit meinem echten Foto. Das ist in diesem Themenfeld nicht selbstverständlich. Viele Vergleichsseiten zu Companion-Apps haben keinen erkennbaren Menschen dahinter, und manche Autorenprofile sind offensichtlich erfunden. Ich finde, wer anderen Leuten sagt, wofür sie Geld ausgeben sollen, muss dafür mit seinem Namen geradestehen.

Wenn dir ein Bericht nicht gefällt, weißt du, wer ihn geschrieben hat, und du kannst mir direkt schreiben.

Wie ich zu diesen Apps kam

Angefangen hat es im November 2021 mit Replika. Ich habe dort damals eine Figur für ein Forschungsprojekt in meinem Masterstudium an der TU Berlin angelegt, und das Konto gibt es heute noch, wie eine kleine Zeitkapsel. Eigentlich wollte ich nur sehen, wie gut ein Chatbot über mehrere Tage ein Gespräch halten kann, und war überrascht, wie viel davon funktionierte und wie viel eben nicht.

Als Entwickler hat mich vor allem die Frage gereizt, was hinter den Kulissen passiert. Wie wird das Gedächtnis organisiert? Wo werden die Gespräche gespeichert? Warum vergisst eine App nach einer Woche den Namen meiner Katze, während eine andere ihn sich nach Monaten noch merkt?

Aus einer App wurden zwei, dann zehn. Mit den großen Sprachmodellen kam ab 2023 eine Welle neuer Anbieter, und mit ihnen immer neue Bezahlmodelle: Abos, Credits, Tokens, Extras für Bilder und Stimme. Irgendwann hatte ich mehr Tabellen über diese Apps als über meine eigentlichen Projekte.

Freunde haben mich gefragt, welche App ich empfehlen würde, und ich habe gemerkt, dass meine Antwort jedes Mal eine halbe Stunde dauerte. Die Seite ist der Versuch, diese halbe Stunde für alle aufzuschreiben.

Ein Moment hat meinen Blick auf diese Apps besonders geprägt. Im Februar 2023 hat eine große Companion-App ihre Regeln für Inhalte praktisch über Nacht geändert, nachdem eine europäische Datenschutzbehörde eingeschritten war. Viele Nutzer standen plötzlich vor einer anderen App als der, für die sie bezahlt hatten.

Ich habe das damals aus nächster Nähe verfolgt, und seitdem lese ich Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärungen mit ganz anderen Augen. Was dort steht, kann sich ändern, und es betrifft dich direkt.

Was mich als Entwickler interessiert

Mein Beruf färbt ab. Wenn ich eine App benutze, frage ich mich nicht nur, ob mir die Gespräche gefallen, sondern auch, wie das Ganze gebaut ist. Wie viel kostet eine Nachricht den Anbieter, und wie viel verlangt er dafür? Warum rechnet eine App in Credits ab statt in Euro, und wie viele Credits verbraucht ein Bild wirklich?

Lässt sich das Sprachmodell wechseln, und merkt man den Unterschied? Wie organisiert eine App ihr Gedächtnis, und warum bricht es bei langen Gesprächen irgendwann ein?

Dazu kommt eine gewisse Neugier, wer eigentlich hinter einer App steht. Bei manchen Anbietern führt die Spur über mehrere Firmen in verschiedenen Ländern, und es hat mich schon ganze Abende gekostet, das auseinanderzudröseln. Für dich ist das keine Nebensache: Von der Firma hängt ab, welches Recht gilt, wie du an dein Geld kommst und wo deine Daten liegen.

Wie meine Notizen aussehen

Zu jeder App, die ich benutze, führe ich Notizen. Die sind nicht besonders schön, eher wie das Protokoll eines Entwicklers: Datum, was ich gemacht habe, was passiert ist, was mich überrascht hat. Da steht dann etwa, dass ein zehnminütiger Sprachanruf ein erstaunliches Loch in das Credit-Guthaben gerissen hat, dass eine Figur nach drei Tagen vergessen hatte, dass wir im Chat meine Katze Ada „adoptiert“ hatten, oder dass das Nachrichtenlimit der Gratis-Version zuverlässig genau im spannendsten Moment einer Geschichte zuschlägt. Bei Apps, für die ich bezahlt habe, stehen auch der Tarif und der Betrag drin.

Für die Kosten führe ich eine eigene Tabelle. Dort rechne ich aus, was ein typischer Abend mit einer App kostet, wenn man Nachrichten, Bilder und Sprache zusammenzählt. Für Apps mit Credits oder Tokens habe ich eigene Spalten, weil sich deren Preis erst erschließt, wenn man weiß, was eine Nachricht oder ein Bild tatsächlich verbraucht.

Diese Tabelle ist der Grund, warum ich bei Preisen so pedantisch bin: Ich habe oft genug gesehen, wie weit der beworbene Preis vom tatsächlichen Preis entfernt sein kann.

Die Notizen reichen über mehrere Jahre, und entsprechend unterschiedlich ist die Tiefe. Manche Apps habe ich über Monate begleitet, andere an einem langen Wochenende ausprobiert. Welcher Zeitraum hinter einem Bericht steht, schreibe ich immer dazu.

Die Notizen sind außerdem der Grund, warum ich in meinen Berichten manchmal sehr konkret werde: Wenn ich schreibe, dass eine App im Gespräch plötzlich ins Englische gewechselt ist oder dass ein Hinweis auf das Abo nach jeder zweiten Nachricht kam, dann steht das so in meinen Aufzeichnungen und ist nicht nachträglich ausgeschmückt.

Apps getestet
90selbst getestet, davon 15 mit bezahltem Tarif
Geld ausgegeben
1.001 €für Abos, mit meiner eigenen Karte bezahlt
Apps in der Datenbank
78jeder Preis mit Prüfdatum
Letzter Test
Character AI

Beim Erstellen dieser Seite aus der Testdatenbank berechnet. Auf jeder Seite dieselben Zahlen. So werden die Apps geprüft

Ein Datensatz von innen

Neben meinen Notizen gibt es für jede App einen Datensatz mit den offiziellen Fakten. Darin stehen alle Tarife mit Preis, Währung und Abrechnungsintervall, der Umfang der Gratis-Version, die Regeln für Inhalte, die Plattformen, auf denen die App läuft, die Angaben zum Datenschutz, der Weg zur Kündigung und die Erstattungsregeln. Zu jeder Angabe gehören ein Prüfdatum und ein Link zur Fundstelle.

Rechnet eine App in Dollar ab, speichere ich neben dem Dollarpreis auch den umgerechneten Europreis, zusammen mit dem Referenzkurs der Europäischen Zentralbank und dem Tag der Umrechnung. Auf der Seite steht dann „ca.“ vor dem Betrag. Findet sich zu einer Frage keine verlässliche Angabe, bleibt das Feld leer, und du liest „Noch nicht bekannt“.

Aus diesem Datensatz werden alle Tabellen und Faktenboxen der Seite gebaut. Ich tippe keine Preise von Hand in einen Text. Das klingt nach einem Detail, verhindert aber, dass derselbe Preis an drei Stellen drei verschiedene Werte hat.

Außerdem halte ich fest, wer die App betreibt und in welchem Land die Firma sitzt, welche Zahlungswege es gibt und, soweit bekannt, unter welchem Namen die Abbuchung auf der Kartenabrechnung erscheint. Gerade der letzte Punkt ist für viele Leser wichtig und steht fast nie auf einer offiziellen Seite. Wo ich ihn nur aus eigener Erfahrung kenne, sage ich das.

Wie ich eine Wertung vergebe

Jede App mit Bericht bekommt von mir Noten in sieben Kriterien, von Gespräch und Gedächtnis über Preis-Leistung und Datenschutz bis zur Zuverlässigkeit. Die Gesamtnote ist ein gewichtetes Mittel, und die Gewichte sind für alle Apps gleich. Am stärksten zählt das Gespräch, weil es der Kern dieser Apps ist. Die Tabelle mit allen Gewichten steht auf der Seite So teste ich.

Eine Note ist meine Einschätzung, keine Messung, und neben jeder Teilnote steht ein kurzer Satz, warum sie so ausfällt.

Offizielle Seiten und meine Notizen

Beide Quellen haben ihre Stärken, und ich halte sie bewusst auseinander. Die offiziellen Seiten sagen, was ein Anbieter verspricht: Preise, Regeln, Rechte. Meine Notizen sagen, wie sich eine App anfühlt: ob die Figur interessant bleibt, ob das Gedächtnis hält, ob der Hinweis auf das Abo nach jeder dritten Nachricht aufpoppt.

Wo sich beide widersprechen, schreibe ich das hin. Wenn eine App ein „starkes Langzeitgedächtnis“ bewirbt und meine Figur nach vier Tagen nicht mehr wusste, wo ich arbeite, dann steht beides im Bericht: das Versprechen und meine Erfahrung. Du kannst dann selbst entscheiden, wem du mehr glaubst.

Umgekehrt gilt das auch. Wenn eine App auf ihrer Seite bescheiden auftritt, mich im Alltag aber überzeugt hat, sage ich das ebenfalls. Es gibt einige kleine Anbieter, die mit wenig Marketing erstaunlich gute Arbeit machen, und die sollen neben den großen Namen nicht untergehen.

Für wen ich schreibe

Ich stelle mir beim Schreiben jemanden vor, der kurz davor ist, bei einer App seine Kartennummer einzugeben, und vorher noch einmal wissen will, worauf er sich einlässt. Jemand, der keine Lust hat, drei Hilfeartikel und die Nutzungsbedingungen zu lesen, aber trotzdem wissen will, ob sich das Abo automatisch verlängert und ob die App seine Chats zum Training verwendet. Für diese Person sortiere ich die Fakten so, dass die wichtigste Antwort oben steht.

Wer mehr wissen will, liest weiter, und wer nur die Kurzfassung braucht, hat sie nach wenigen Sekunden. Lange Seiten schreibe ich trotzdem, weil die Details, die den Unterschied machen, selten in eine Zeile passen.

Ich schreibe für Volljährige, egal aus welchem Grund sie sich für diese Apps interessieren. Manche suchen Gesellschaft, manche eine Spielwiese für Geschichten, manche sind einfach neugierig. Ich bewerte diese Gründe nicht. Ich sage nur, welche App für welchen Zweck gut ist und was sie kostet.

Und ich versuche, dabei so zu schreiben, dass sich niemand für sein Interesse schämen muss, aber auch niemand etwas schöngeredet bekommt.

Kurz über mich

Von Finn HoffmannAutor und Tester Letzter Test Zuletzt geprüft So werden die Apps geprüft

Ich bin Finn, 32, Entwickler in Berlin. Seit einigen Jahren probiere ich KI-Companion-Apps aus, schaue mir an, wie sie technisch ticken, was sie wirklich kosten und wo der Haken ist. Hier schreibe ich auf, was ich dabei gelernt habe.

Testet Companion-Apps seit 2026

Fragen an Finn Hoffmann

Bist du ein echter Mensch?

Ja. Ich heiße Finn Hoffmann, bin Entwickler und lebe in Berlin. Name und Foto auf dieser Seite sind echt, und meine Anschrift steht im Impressum. Die Texte auf KI-Partnervergleich schreibe ich selbst.

Wie viele Apps hast du benutzt?

Die aktuelle Zahl steht in den Zählern auf dieser Seite. Sie werden beim Bauen der Seite aus meinen Testdaten berechnet, damit hier nicht eine Zahl steht, die schon wieder veraltet ist. Meine ältesten Notizen stammen von Ende 2021.

Welche App benutzt du selbst am liebsten?

Das wechselt, und es hängt davon ab, wofür. Für lange Gespräche habe ich andere Favoriten als für Bilder oder Sprachanrufe. Deshalb gibt es auf KI-Partnervergleich keine einzige Empfehlung für alle, sondern Bestenlisten für konkrete Fragen.

Verdienst du mit der Seite Geld?

Ja, über Affiliate-Provisionen. Wenn du über bestimmte Links ein Abo abschließt, bekomme ich vom Anbieter einen Anteil, ohne dass du mehr zahlst. Wie das funktioniert und was es nicht beeinflussen darf, steht im Affiliate-Hinweis.

Meine drei Fragen vor dem Bezahlen

Bevor ich für eine App Geld ausgebe, beantworte ich mir drei Fragen, und ich empfehle dir, dasselbe zu tun:

  1. Wie komme ich wieder raus? Kann ich im Browser kündigen, oder nur im App Store? Verlängert sich das Abo automatisch, und gibt es bei einem Jahresabo eine Erstattung für ungenutzte Monate?
  2. Was kostet mich ein normaler Abend? Nicht der Preis auf der Startseite, sondern das, was ich tatsächlich ausgebe, wenn ich Bilder anfordere oder anrufe und dafür Credits verbrauche.
  3. Was passiert mit meinen Chats? Werden sie gespeichert, zum Training verwendet oder weitergegeben, und kann ich sie löschen?

Wenn eine App eine dieser Fragen nicht klar beantwortet, ist das für mich schon ein Hinweis. In meinen Berichten stehen die Antworten, soweit der Anbieter sie gibt.

Ein vierter Punkt ist eher ein Tipp als eine Frage: Probier die Gratis-Version immer erst ein paar Tage aus, bevor du bezahlst. Die ersten Stunden mit einer neuen App sind fast immer beeindruckend. Ob sie auch am fünften Abend noch trägt, merkst du erst später, und genau dann ist ein Jahresabo ärgerlich, wenn du es schon abgeschlossen hast.

Grenzen, die ich einhalte

Ich beschreibe kein Bezahl-Abo, das ich nicht hatte. Ich erfinde keine Gespräche und keine Zeiträume. Ich zeige keine Bilder von Menschen, die eine App erzeugt hat. Und ich bespreche keine Apps, die echte Personen ohne deren Einverständnis nachbilden.

Diese Grenzen gelten auch dann, wenn ein Anbieter mit viel Geld winkt. Und wenn ich eine App nicht gut genug kenne, um fair über sie zu schreiben, schreibe ich lieber gar nicht über sie. Die vollständigen Regeln stehen in den redaktionellen Richtlinien.

Geld und Unabhängigkeit

Ich verdiene an manchen Links eine Provision, und ich sage das offen. Die Provision ändert nichts an Fakten, Wertungen oder am Haken einer App. Unter gleich gut passenden Apps kann eine Partner-App in einer Liste weiter oben stehen; das ist die einzige Stelle, an der Geld eine Rolle spielt. Die Einzelheiten stehen im Affiliate-Hinweis.

Ich habe mich bewusst gegen Werbebanner, gesponserte Artikel und bezahlte Platzierungen entschieden. Die Provisionen reichen, um Server und Domain zu bezahlen und die Zeit zu rechtfertigen, die ich in die Seite stecke. Reich werde ich damit nicht, und darum geht es auch nicht.

Wenn ich falsch liege

Das passiert, und ich will es wissen. Schreib mir an [email protected], welche Angabe nicht stimmt und woher du den richtigen Wert kennst. Ich prüfe es, korrigiere den Datensatz und trage die Änderung auf der Seite Korrekturen ein. Wie ich die Apps im Einzelnen teste, beschreibe ich auf der Seite So teste ich.

Wohin es mit KI-Partnervergleich geht

Die Seite wächst langsam, und das ist Absicht. Neue Apps kommen dazu, wenn ich sie selbst ausreichend benutzt habe, nicht wenn sie gerade im Trend sind. Als Nächstes möchte ich die Ratgeber ausbauen, vor allem zu Kündigung, Datenschutz und den versteckten Kosten von Credit-Systemen, weil dort die meisten Fragen kommen. Wenn du ein Thema hast, das dir fehlt, schreib mir.

Was sich nicht ändern wird: Hinter KI-Partnervergleich steht weiterhin eine Person, die die Apps selbst benutzt, ihre Preise mit Datum prüft und für jede Seite mit ihrem Namen einsteht. Wenn die Seite irgendwann größer wird, als ich allein stemmen kann, sage ich das hier offen, und jeder weitere Autor bekommt eine eigene Seite wie diese.