Redaktionelle Richtlinien: Nach welchen Regeln ich schreibe

Von Finn Hoffmann · Zuletzt geprüft

Die Kurzfassung

Auf KI-Partnervergleich gelten ein paar feste Regeln, und diese Seite schreibt sie auf, damit du mich daran messen kannst. Die wichtigsten zuerst: Jeder Bericht beruht auf meiner eigenen Nutzung der App. Jede Zahl stammt aus einer benannten Quelle und trägt ein Prüfdatum. Kein Anbieter kann eine Wertung, einen Listenplatz oder eine Formulierung kaufen. Und wenn ich einen Fehler mache, korrigiere ich ihn sichtbar und mit Datum.

Diese Regeln habe ich mir nicht ausgedacht, um gut auszusehen. Sie sind aus einem ganz praktischen Problem entstanden. Als ich angefangen habe, Companion-Apps zu vergleichen, habe ich selbst nach verlässlichen Informationen gesucht und dabei viel Werbung gefunden, die sich als Test verkleidet. Preise, die seit einem Jahr nicht mehr stimmten.

Erfahrungsberichte, die auf drei Seiten fast wortgleich standen. Ich wollte eine Seite bauen, auf der das nicht passiert, und das geht nur mit Regeln, die auch dann gelten, wenn sie unbequem sind.

Die Regeln gelten für jede Art von Seite hier: für Erfahrungsberichte zu einzelnen Apps, für Bestenlisten, für Vergleiche, für Gutscheinseiten, für Ratgeber und für die Seiten, die bei einer Störung helfen. Es gibt keine Ecke der Seite, in der lockerere Maßstäbe gelten, weil dort vielleicht mehr Geld zu verdienen wäre. Wenn ich eine Regel ändere, ändere ich sie auf dieser Seite, und das Datum oben zeigt, wann das zuletzt passiert ist.

Welche Quellen zählen, und in welcher Reihenfolge

Nicht jede Quelle ist gleich viel wert. Bei jeder Angabe gehe ich diese Reihenfolge durch:

  1. Die offiziellen Seiten des Anbieters. Preisseite, Store-Einträge, Nutzungsbedingungen, Datenschutzerklärung, Hilfeartikel. Hier legt sich die Firma fest, und für Preise, Abrechnung, Erstattung und Datenschutz gilt nur diese Quelle.
  2. Meine eigenen Notizen. Sie beschreiben, wie sich die App im Gebrauch verhält: wie gut die Figur schreibt, was sie sich merkt, wann das Gratis-Kontingent leer ist. Für Preise von heute taugen sie nicht, weil sie ein bestimmtes Datum beschreiben.
  3. Andere Testberichte. Nur für Lücken, die weder der Anbieter noch meine Nutzung füllen, und immer als solche gekennzeichnet. Ich übernehme dabei keine Angabe, die nur eine einzige Seite nennt und die ich nirgends bestätigen kann.

Manchmal widersprechen sich die Quellen. Die Preisseite nennt einen anderen Betrag als der Store-Eintrag, oder die Werbeseite verspricht etwas, das die Nutzungsbedingungen wieder einschränken. In solchen Fällen gilt das Dokument, an das die Firma rechtlich gebunden ist, also in der Regel die Nutzungsbedingungen und die tatsächliche Preisangabe beim Bezahlen, vor der Werbeseite.

Den Widerspruch selbst schreibe ich in den Bericht, denn er ist oft schon für sich eine wichtige Information.

Was in keiner dieser Quellen steht, schreibe ich nicht hin. Dann steht dort „Noch nicht bekannt“, und das ist eine vollwertige Antwort.

Aussagen von Nutzern in Foren, App-Store-Rezensionen oder sozialen Netzwerken sind für mich Hinweise, keine Quellen. Wenn dort viele Leute über dasselbe Problem klagen, etwa über Abbuchungen nach einer Kündigung, schaue ich mir die offiziellen Regeln dazu genau an und prüfe, ob sich das Problem mit meiner eigenen Erfahrung deckt. Übernommen wird am Ende nur, was ich belegen kann.

Pressemitteilungen und Mails von Anbietern behandle ich wie die Werbeseite: als Ankündigung, nicht als Beleg. Erst wenn eine neue Funktion oder ein neuer Preis auf der offiziellen Seite oder im Store tatsächlich auftaucht, kommt er in den Datensatz. Bis dahin bleibt der alte Stand stehen, mit seinem alten Datum.

Ein Fakt von der Quelle bis zur Seite

Nimm als Beispiel den Monatspreis einer App. Ich öffne die Preisseite, lese den Betrag ab, notiere die Währung, das Abrechnungsintervall und ob es ein Einführungspreis ist. Das alles kommt in den Datensatz der App, zusammen mit dem Link zur Preisseite und dem Tag der Prüfung.

Rechnet die App in Dollar ab, rechne ich zum Referenzkurs der Europäischen Zentralbank vom selben Tag in Euro um und speichere Kurs und Datum der Umrechnung mit. Auf der Seite erscheint der Preis dann mit „ca.“ davor.

Von da an tippe ich den Preis nirgends mehr ab. Jede Tabelle, jede Preisbox und jede Liste liest ihn aus dem Datensatz. Wenn der Anbieter den Preis ändert, ändere ich eine Stelle, und alle Seiten ziehen beim nächsten Bauen nach.

Mit anderen Angaben läuft es genauso. Ob eine App freizügige Inhalte erlaubt, lese ich in ihren Nutzungsbedingungen und Inhaltsrichtlinien nach, nicht in Forenbeiträgen. Wie du kündigst, übernehme ich aus dem Hilfebereich des Anbieters und vergleiche es mit dem, was ich selbst erlebt habe.

Und wer hinter einer App steht, entnehme ich den Vertragsangaben in den Nutzungsbedingungen oder dem Impressum der App.

Prüfdaten, und warum alte Preise verschwinden

Jede Zahl auf KI-Partnervergleich hat ein Datum. Das ist keine Formalie. Ein Preis ohne Datum sagt dir nicht, ob er von gestern oder von vor zwei Jahren stammt, und in diesem Markt ist das ein großer Unterschied.

Deshalb gilt eine harte Grenze: Ist die letzte Prüfung eines Preises älter als 30 Tage, verschwindet er von der Seite, bis ich ihn neu geprüft habe. Für Gutscheincodes und Rabatte gilt dieselbe Frist.

Das Datum oben auf einer Seite zeigt, wann ich ihre Fakten zuletzt durchgegangen bin. Wann der Text selbst geschrieben wurde, kann davon abweichen. Wenn sich nur ein Preis ändert, schreibe ich nicht den ganzen Bericht neu, aber das Datum wandert mit.

Die 30-Tage-Frist hat eine unbequeme Nebenwirkung: Sie zwingt mich, regelmäßig nachzusehen, auch bei Apps, die gerade niemand sucht. Genau das ist der Sinn. Eine Seite, die nur die gefragten Apps pflegt und den Rest verstauben lässt, würde dir bei genau den Apps veraltete Zahlen zeigen, bei denen du am wenigsten damit rechnest.

Apps getestet
90selbst getestet, davon 15 mit bezahltem Tarif
Geld ausgegeben
1.001 €für Abos, mit meiner eigenen Karte bezahlt
Apps in der Datenbank
78jeder Preis mit Prüfdatum
Letzter Test
Character AI

Beim Erstellen dieser Seite aus der Testdatenbank berechnet. Auf jeder Seite dieselben Zahlen. So werden die Apps geprüft

Welche Apps und Seiten aufgenommen werden

Eine App bekommt einen eigenen Bericht, wenn ich sie selbst benutzt habe und genug geprüfte Fakten über sie zusammenhabe, um die wichtigsten Fragen zu beantworten: was sie kostet, was die Gratis-Version kann, welche Inhalte erlaubt sind und wie du kündigst. Beliebtheit allein reicht nicht, und eine Provision ist keine Voraussetzung. Ein großer Teil der besprochenen Apps hat mit mir gar keine Partnerschaft.

Apps, die echte Personen ohne deren Zustimmung nachbilden oder Bilder von echten Menschen verfälschen, nehme ich grundsätzlich nicht auf. Dasselbe gilt für Angebote, bei denen ich ernste Zweifel habe, ob hinter ihnen überhaupt ein greifbares Unternehmen steht.

Wird eine App eingestellt, lösche ich ihren Bericht nicht einfach. Oben erscheint dann ein Hinweis, dass es die App nicht mehr gibt, zusammen mit einer Alternative, die noch läuft. Der Rest des Berichts bleibt stehen, weil manche Leser wissen wollen, was mit ihrem Abo und ihren Daten passiert ist.

Für Ratgeber gelten dieselben Quellenregeln wie für Berichte. Wenn ich erkläre, wie man ein Abo kündigt oder Chats löscht, stützt sich das auf die Hilfeseiten des Anbieters, ergänzt um das, was mir dabei selbst aufgefallen ist. Vergleiche stellen die Apps anhand derselben Datensätze nebeneinander, sodass kein Wert nur für den Vergleich zurechtgebogen werden kann.

Gutscheine zeige ich nur, wenn ich sie auf der offiziellen Seite oder beim Partnerprogramm geprüft habe, und nur so lange, wie diese Prüfung frisch ist.

Wertungen und die Reihenfolge in Listen

Jede App mit Bericht bekommt eine Wertung aus sieben Kriterien: Gespräch, Gedächtnis, Anpassung, Bilder und Stimme, Preis-Leistung, Datenschutz und Zuverlässigkeit. Die Gewichte sind fest und für alle Apps gleich; die Tabelle dazu steht auf der Seite So teste ich. Ich vergebe die Noten nach meiner Nutzung und nach den aktuellen offiziellen Angaben, nicht nach Provision oder Beliebtheit.

Die Reihenfolge in einer Bestenliste folgt nicht der Wertung, sondern der Passung zum Thema der Liste. Unter den Apps, die am besten passen, können Partner-Apps vorne stehen. Das ist die einzige Stelle, an der Geld die Darstellung beeinflusst, und ich erkläre sie ausführlich im Affiliate-Hinweis.

Der Haken gehört dazu

Jede App hat einen Haken, und jeder Bericht nennt ihn. Manchmal ist es ein Gratis-Kontingent, das sich nicht auffüllt. Manchmal ein Jahresabo, das als Monatspreis beworben wird. Manchmal ein Datenschutzpunkt, den man leicht überliest, oder eine Kündigung, die nur über den App Store geht.

Wenn ich keinen Haken finde, habe ich nicht gründlich genug gesucht, und so schreibe ich die Berichte auch: Der Haken steht nicht im Kleingedruckten, sondern gut sichtbar.

Das gilt ausdrücklich auch für Partner-Apps. Eine App, die mir Provision zahlt, bekommt ihren Haken genauso deutlich wie jede andere. Wenn überhaupt, schaue ich bei Partnern noch genauer hin, weil ich weiß, dass mir sonst jemand zu Recht Befangenheit vorwerfen könnte. Umgekehrt schreibe ich eine App nicht schlechter, nur weil sie kein Partnerprogramm hat.

Was ich nicht tue

  • Ich erfinde keine Tests, keine Gespräche und keine Zeiträume.
  • Ich beschreibe kein Bezahl-Abo von innen, das ich nicht hatte.
  • Ich verwende keine erfundenen Nutzerstimmen und keine gekauften Bewertungen.
  • Ich setze keine künstlichen Fristen und keine Countdowns ein, um dich zu einem Kauf zu drängen.
  • Ich zeige keine Bilder von Menschen, die eine App erzeugt hat.
  • Ich schicke Anbietern keine Berichte zur Freigabe.

Wenn ich gegen eine dieser Regeln verstoße, ist das ein Fehler, und ich will davon erfahren.

Wer diese Regeln einhält

Von Finn HoffmannAutor und Tester Letzter Test Zuletzt geprüft So werden die Apps geprüft

Ich bin Finn, 32, Entwickler in Berlin. Seit einigen Jahren probiere ich KI-Companion-Apps aus, schaue mir an, wie sie technisch ticken, was sie wirklich kosten und wo der Haken ist. Hier schreibe ich auf, was ich dabei gelernt habe.

Testet Companion-Apps seit 2026

Sprache und Inhalte

Viele Apps, über die ich schreibe, erlauben Inhalte für Erwachsene. Ich beschreibe solche Funktionen sachlich und in Kategorien: ob eine App freizügige Chats erlaubt, ob nur im Abo oder gar nicht. Ich zitiere keine expliziten Inhalte und zeige keine.

Für die Seite gelten feste Wortlisten, die bestimmte Begriffe ganz ausschließen und andere nur dort zulassen, wo sie zur Frage einer Seite gehören. Mehr dazu steht im Hinweis zu Inhalten.

Ich schreibe in normaler Sprache und verzichte auf Superlative, die nichts aussagen. Wenn eine App gut ist, erkläre ich, worin. Wenn sie schlecht ist, auch.

Ich spreche dich mit „du“ an, schreibe in der Ich-Form und trenne sichtbar zwischen dem, was ich erlebt habe, und dem, was der Anbieter angibt. Fachbegriffe erkläre ich beim ersten Auftreten. Englische Wörter verwende ich nur dort, wo sie im Alltag dieser Apps tatsächlich üblich sind, etwa Abo, Credits oder Prompt. Überschriften und Titel sollen sagen, worum es geht, und nicht neugierig machen, ohne etwas zu liefern.

Angaben zu Datenschutz und Sicherheit

Gerade bei diesen Apps erzählen Leute sehr persönliche Dinge. Deshalb lese ich die Datenschutzerklärungen besonders genau und schreibe auf, was dort wirklich steht: ob Chats zum Training verwendet werden, ob du sie löschen kannst, in welchem Land die Firma sitzt und ob sie Daten an Dritte weitergibt. Ich beurteile dabei, was der Anbieter schriftlich zusagt.

Ob er sich daran hält, kann ich von außen nicht prüfen, und das sage ich dann auch so. Wo eine Datenschutzerklärung vage bleibt, etwa bei der Frage, wie lange Chats gespeichert werden, schreibe ich genau das: dass die Erklärung es offenlässt.

Unabhängigkeit gegenüber Anbietern

Ich nehme von Anbietern kein Geld für Berichte, keine Geschenke und keine Einladungen. Sollte mir ein Anbieter einmal ein kostenloses Abo zum Testen anbieten und ich es annehmen, steht das im jeweiligen Bericht, und das Label zeigt es nicht als selbst bezahlt an. Die Wertung entsteht dann nach denselben Regeln wie immer.

Provisionen aus Partnerprogrammen sind die einzige Geldquelle der Seite; wie sie funktionieren und wo ihre Grenzen liegen, steht im Affiliate-Hinweis.

Wie ich mit Fehlern umgehe

Fehler passieren, auch mit allen Prüfungen. Wenn mir jemand einen Fehler meldet oder ich ihn selbst finde, prüfe ich die Quelle, korrigiere den Datensatz mit neuem Datum und baue alle betroffenen Seiten neu. Jede inhaltliche Korrektur trage ich auf der Seite Korrekturen ein, mit Datum, betroffener Seite und dem, was vorher und was jetzt dort steht. Tippfehler und Formatierungen trage ich dort nicht ein.

Wichtig ist mir, dass eine Korrektur nicht still passiert. Wer einen Bericht vor zwei Wochen gelesen hat und jetzt eine andere Zahl sieht, soll nachvollziehen können, warum. Deshalb bleibt das Korrekturprotokoll öffentlich und wird nicht nachträglich bereinigt.

Was eine Gratis-Version über das Abo verrät

Bei den meisten Apps kenne ich nur die Gratis-Version aus eigener Nutzung. Das schränkt ein, was ich schreiben darf. Ich darf beschreiben, wie die Gratis-Version sich verhält, und ich darf zitieren, was der Anbieter für das Abo verspricht. Ich darf aber nicht so tun, als wüsste ich, wie sich das Abo im Alltag anfühlt.

Wo ein Bericht über Premium-Funktionen spricht, steht dabei, ob das meine Erfahrung ist oder die Beschreibung des Anbieters.

Manche Links auf dieser Seite sind Affiliate-Links. Du zahlst dadurch nichts extra, und keine App kann sich eine Wertung oder einen Platz kaufen. Die Einzelheiten stehen im Affiliate-Hinweis. Fragen zu diesen Regeln, Hinweise auf Fehler und Kritik an meiner Arbeit nehme ich jederzeit per E-Mail an [email protected] entgegen.

Kurze Antworten zu meinen Regeln

Warum zeigst du manchmal keinen Preis an?

Weil die letzte Prüfung älter als 30 Tage ist. Statt eines womöglich veralteten Preises siehst du dann eine Lücke, bis ich die Preisseite neu geprüft habe. Das ist Absicht und kein Fehler der Seite.

Darf ein Anbieter einen Bericht vorab sehen?

Nein. Anbieter können mir Hinweise auf neue Preise oder geänderte Regeln schicken, die ich dann auf der offiziellen Seite nachprüfe. Einen Entwurf bekommt aber niemand zu sehen, und Wünsche nach anderen Formulierungen berücksichtige ich nicht.

Was bedeutet „Noch nicht bekannt“?

Dass ich zu dieser Frage keine verlässliche Angabe gefunden habe, weder beim Anbieter noch in eigener Nutzung noch in nachvollziehbaren anderen Testberichten. Ich lasse die Stelle dann lieber offen, als zu raten.

Ändert sich eine Wertung, wenn eine App Partner wird?

Nein. Die Wertung entsteht aus meiner Nutzung und den offiziellen Angaben. Ob ein Anbieter mir Provision zahlt, fließt in keine Note ein. Neu bewertet wird eine App nur, wenn sich an ihr selbst etwas Wesentliches ändert.