So teste ich die Apps
Was diese Seite erklärt
Hier beschreibe ich, wie ein Bericht auf KI-Partnervergleich zustande kommt: woher jede Angabe stammt, wie ich meine eigene Zeit mit einer App festhalte, wie die Wertung entsteht und warum ein Preis nach 30 Tagen verschwindet. Ich beschreibe das so, wie es tatsächlich abläuft. Es gibt kein Labor, keine Messreihen mit Stoppuhr und kein Team, das Apps nach einem starren Protokoll abarbeitet.
Es gibt mich, meine Notizen und die offiziellen Seiten der Anbieter. Das ist weniger spektakulär als manche Testseite behauptet, aber es ist nachprüfbar.
Warum ich das so ausführlich aufschreibe? Weil in diesem Markt viel behauptet wird. Manche Seiten schreiben von wochenlangen Tests, die offensichtlich nie stattgefunden haben, und dieselben ausgedachten Szenen tauchen auf mehreren Seiten fast wortgleich auf. Wenn du weißt, wie meine Berichte entstehen, kannst du selbst beurteilen, wie weit du ihnen trauen willst. Und wenn dir an meiner Methode etwas nicht schlüssig vorkommt, sag es mir.
Schritt eins: die App im Alltag benutzen
Am Anfang steht immer die eigene Nutzung. Ich lege ein Konto an, baue mir eine Figur oder suche mir eine aus und benutze die App so, wie du sie wahrscheinlich auch benutzen würdest: abends ein paar Nachrichten, am Wochenende ein längeres Gespräch, zwischendurch ein Sprachanruf, wenn die App das kann. Bei manchen Apps waren das ein paar Wochen, bei anderen mehrere Jahre mit Pausen dazwischen. Meine ältesten Notizen stammen von Ende 2021.
Dabei schreibe ich mit. In meinen Notizen landet, wann ich angefangen habe, was mich überrascht hat, wo die App etwas vergessen hat, wann die Gratis-Nachrichten aufgebraucht waren und was ein Abo oder ein Credit-Paket gekostet hat. Als Entwickler schaue ich außerdem gern auf die Mechanik dahinter: Wie wird abgerechnet, pro Nachricht, pro Minute Sprache oder pro Bild?
Was bleibt nach einer Woche Pause im Gedächtnis hängen? Für die Kosten führe ich eine eigene Tabelle, in der ich ausrechne, was ein typischer Abend in der jeweiligen App kostet.
Im Gespräch selbst achte ich auf ein paar Dinge, die mir über die Jahre wichtig geworden sind. Bleibt die Figur bei ihrer Persönlichkeit, oder klingt sie nach zwanzig Nachrichten wie ein Kundendienst? Wiederholt sie sich? Kommt sie mit einem Themenwechsel klar?
Ich schreibe meistens auf Deutsch und merke mir, ob eine App dabei bleibt oder nach ein paar Sätzen ins Englische kippt. Und ich schaue, was nach einer Pause von einigen Tagen noch da ist: der Name meiner Katze, der Job, über den ich mich beschwert habe, der Faden einer Geschichte.
Nicht jede App bekommt dieselbe Zeit. Eine App, die ich über Monate begleitet habe, beschreibe ich ausführlicher als eine, die ich an einem langen Wochenende ausprobiert habe. Der Zeitraum steht deshalb immer dabei.
Bei einem Teil der Apps hatte ich ein bezahltes Abo mit meiner eigenen Karte. Bei den meisten bin ich in der Gratis-Version geblieben, weil die Frage, wie weit man ohne Geld kommt, für viele Leser die wichtigste ist. Welcher Fall es war, zeigt das Label oben auf dem Bericht, und der Bericht nennt den Zeitraum.
Schritt zwei: die offiziellen Seiten lesen
Meine Notizen sagen, wie sich eine App anfühlt. Was sie kostet und welche Regeln gelten, sagen die Anbieter selbst. Deshalb lese ich für jede App die Preisseite, die Einträge im App Store und bei Google Play, die Nutzungsbedingungen, die Datenschutzerklärung und die wichtigsten Hilfeartikel.
Jede Angabe, die ich dort finde, speichere ich mit dem Datum der Prüfung und einem Link zur Fundstelle. Dazu gehört auch, wer hinter einer App steht: der Name der Firma und das Land, in dem sie sitzt, soweit die Nutzungsbedingungen oder das Impressum der App das verraten.
Wo eine App im Browser und im App Store unterschiedlich viel kostet, halte ich beide Wege fest. Der Unterschied ist oft größer, als man denkt, weil Apple und Google an jedem Abo mitverdienen und viele Anbieter diesen Anteil an dich weitergeben.
Das klingt nach Fleißarbeit, und das ist es auch. Aber genau dort stehen die Dinge, die später Ärger machen: ob sich ein Abo automatisch verlängert, ob es Erstattungen gibt, ob du im Browser kündigen kannst, was mit deinen Chats passiert und ob die Firma sie zum Training ihrer Modelle verwendet. Solche Punkte übernehme ich nie aus dem Gedächtnis, sondern nur aus der aktuellen Fassung der Seite.
Schritt drei: Lücken ehrlich markieren
Nicht jede Frage beantworten die Anbieter selbst. Wie der Name einer App auf der Kartenabrechnung erscheint, steht zum Beispiel selten irgendwo. Wo ich eine Angabe aus eigener Erfahrung kenne, schreibe ich sie als meine Beobachtung dazu. Wo ich auf andere Testberichte zurückgreife, steht das ausdrücklich im Text, etwa als „laut anderen Testberichten“.
Und wo es keine verlässliche Quelle gibt, bleibt das Feld leer, und die Seite zeigt „Noch nicht bekannt“.
Das gilt auch für Dinge, die man nur mit einem Bezahl-Abo herausfindet. Wenn ich eine App nur in der Gratis-Version kenne, rate ich nicht, wie großzügig das Abo in der Praxis ist. Ich schreibe, was der Anbieter verspricht, und kennzeichne es als Angabe des Anbieters.
Vom Datensatz zur fertigen Seite
Alle Angaben zu einer App liegen in einem einzigen Datensatz. Die Tabellen, Preisboxen und Faktenlisten auf den Seiten werden beim Bauen der Seite direkt aus diesem Datensatz erzeugt; ich tippe Preise nicht von Hand in den Text. Der Fließtext daneben ist meine eigene Einordnung, geschrieben aus meinen Notizen.
So steht ein Preis im Bericht, in der Bestenliste und im Vergleich immer gleich da, mit demselben Datum.
- Apps getestet
- 90selbst getestet, davon 15 mit bezahltem Tarif
- Geld ausgegeben
- 1.001 €für Abos, mit meiner eigenen Karte bezahlt
- Apps in der Datenbank
- 78jeder Preis mit Prüfdatum
- Letzter Test
- Character AI
Beim Erstellen dieser Seite aus der Testdatenbank berechnet. Auf jeder Seite dieselben Zahlen.
Die drei Labels auf den Berichten
Jeder Bericht trägt oben ein Label, das dir sagt, worauf er beruht:
- „Praxistest mit Bezahltarif“: Ich habe die App benutzt und dabei ein bezahltes Abo oder Credit-Paket mit eigenem Geld gekauft.
- „Praxistest mit Gratis-Version“: Ich habe die App ausgiebig benutzt, aber nie bezahlt. Aussagen über bezahlte Funktionen stammen dann aus den offiziellen Seiten.
- „Recherche-Test - noch nicht bezahlt“: Ich kenne das Angebot nur aus den offiziellen Quellen. Bei den Apps mit eigenem Bericht kommt dieses Label derzeit nicht vor.
Ein Gratis-Label ist kein Makel. Für viele Fragen, etwa wie großzügig das Kontingent ist oder wie schnell die App zum Abo drängt, ist die Gratis-Version sogar die aussagekräftigere Quelle. Es heißt nur, dass ich über das Innenleben des Abos nicht aus eigener Erfahrung schreibe.
Wie die Wertung entsteht
Jede App mit Bericht bekommt von mir eine Wertung. Ich bewerte sieben Kriterien jeweils auf einer Skala von 0 bis 10, die Gesamtwertung ist das gewichtete Mittel daraus. Dazu kann ich einen persönlichen Bonus des Autors vergeben, für die wenigen Apps, die ich zuerst empfehle.
Er steht in der Wertungsbox immer als eigene Zeile, damit du das gewichtete Mittel und den Bonus getrennt siehst. Die Gewichte sind für jede App gleich und in den Einstellungen der Seite festgelegt:
| Kriterium | Gewicht | Meine Frage dazu |
|---|---|---|
| Gespräch | 25 % | Bleibt die Figur stimmig, geht sie auf mich ein, macht das Schreiben Spaß? |
| Gedächtnis | 15 % | Weiß sie nach ein paar Tagen noch, was ich erzählt habe? |
| Preis-Leistung | 15 % | Was kostet regelmäßige Nutzung, wenn Credits und Extras mitgerechnet werden? |
| Datenschutz | 15 % | Wo landen meine Chats, und kann ich sie wirklich löschen? |
| Anpassung | 10 % | Wie frei kann ich Aussehen, Charakter und Geschlecht der Figur gestalten? |
| Bilder und Stimme | 10 % | Gibt es Bilder, Sprachnachrichten oder Anrufe, und was kosten sie? |
| Zuverlässigkeit | 10 % | Läuft die App im Alltag stabil, und ist der Anbieter greifbar? |
Jede Teilwertung stützt sich auf zwei Dinge: meine datierten Notizen und die offiziellen Seiten in ihrer aktuellen Fassung. Hat sich ein Tarif oder eine Regel seit meiner Nutzung geändert, sagt der Bericht das. Eine App, die eingestellt wurde, bekommt bei der Zuverlässigkeit eine niedrige Note, egal wie gut sie früher war.
Die Wertung ist meine Meinung in Zahlen, kein Prüfsiegel. Zwei Apps mit derselben Gesamtnote können sich trotzdem völlig anders anfühlen. Deshalb steht auf jedem Bericht neben dem Balken für jedes Kriterium ein kurzer Satz, warum die Note so ausfällt.
Die Noten sind nicht in Stein gemeißelt. Wenn ein Anbieter seine Preise deutlich ändert, die Datenschutzerklärung umschreibt oder die App über Wochen ausfällt, sehe ich mir die betroffenen Kriterien neu an. Eine geänderte Note erkennst du am neuen Datum des Berichts.
Wie Listen sortiert werden
Der Platz in einer Liste ist nicht dasselbe wie die Wertung. Jede Bestenliste ist nach der Passung zum Thema sortiert: Eine Liste über Apps mit gutem Gedächtnis fragt zuerst, wie gut eine App genau diese Frage beantwortet, und erst danach nach allem anderen. In eine Liste kommt außerdem nur, wer genug geprüfte Fakten mitbringt.
Die Wertung steht neben jedem Eintrag, ändert aber die Reihenfolge nicht. Unter den Apps, die am besten zum Thema passen, stehen Partner-Apps vorne; wie das genau funktioniert, erkläre ich im Affiliate-Hinweis. Die Fakten zu jedem Eintrag sind dieselben, ob eine Provision fließt oder nicht.
Warum nicht einfach nach Wertung sortieren? Weil die Gesamtnote eine Durchschnittsnote über alles ist. Wer eine App für lange Gespräche sucht, dem hilft es wenig, wenn eine App ganz oben steht, weil sie tolle Bilder macht. Eine Liste soll die Frage beantworten, die in ihrer Überschrift steht, und dafür ist die Passung zum Thema der bessere Maßstab. Die Wertung daneben zeigt dir trotzdem, wie ich die App insgesamt sehe.
In Vergleichen, bei denen zwei Apps direkt gegeneinander antreten, stehen immer genau diese beiden vorne. Weitere Apps tauchen dort nur als Alternativen auf, falls keine der beiden zu deinem Bedarf passt.
Preise, Währungen und die 30-Tage-Regel
Preise übernehme ich aus der offiziellen Preisseite oder dem Store-Eintrag, jeweils mit Datum. Viele Anbieter rechnen in Dollar ab. Diese Preise rechne ich zum Referenzkurs der Europäischen Zentralbank vom Tag der Prüfung in Euro um und schreibe „ca.“ davor. Deine Bank rechnet mit einem eigenen Kurs und manchmal mit Auslandsgebühren, deshalb kann der Betrag auf deiner Abrechnung leicht abweichen. Preise in Euro übernehme ich so, wie der Anbieter sie nennt.
Ein Preis, dessen letzte Prüfung länger als 30 Tage zurückliegt, erscheint nicht mehr auf der Seite, bis ich ihn neu geprüft habe. Das Gleiche gilt für Gutscheincodes und Rabatte. Countdowns, die dich unter Zeitdruck setzen sollen, gibt es hier grundsätzlich nicht.
Was vor jeder Veröffentlichung geprüft wird
Bevor eine Seite online geht, laufen automatische Prüfungen über sie. Sie schauen unter anderem, ob jeder Preis zu einem Datensatz passt und nicht zu alt ist, ob jeder interne Link auf eine echte Seite führt, ob jeder Link zu einer App so beschriftet ist wie die App, zu der er führt, und ob der Text die Wortregeln der Seite einhält. Fällt eine Prüfung durch, wird die Seite nicht veröffentlicht.
Das ersetzt kein Lesen, fängt aber viele Flüchtigkeitsfehler ab, bevor du sie siehst. Außerdem stoppt der Build jeden Entwurf, in dem noch ein unbestätigter Erfahrungssatz steht. Sätze über meine eigene Nutzung stammen aus meinen datierten Notizen, und was ich dort nicht bestätigt habe, kommt gar nicht erst online.
Wo meine Methode an Grenzen stößt
Ich bin eine Person mit einem Gerät, einer Karte und einem Wohnort in Deutschland. Preise in anderen Ländern, Unterschiede zwischen iPhone und Android oder Funktionen, die ein Anbieter nur für einen Teil der Nutzer freischaltet, sehe ich nicht immer. Dazu kommt, dass die Sprachmodelle hinter den Apps regelmäßig ausgetauscht werden.
Eine App, die mich vor einem Jahr mit ihrem Gedächtnis beeindruckt hat, kann heute anders reagieren. Meine Notizen sind datiert, damit du das einordnen kannst.
Ich messe auch nichts im Laborsinn. Wenn ich schreibe, dass eine App Details über mehrere Tage behält, beruht das auf meinen Gesprächen und nicht auf einer standardisierten Testreihe. Ich halte das für ehrlicher, als Zahlen zu präsentieren, die eine Genauigkeit vortäuschen, die es nicht gibt.
Was ich aus einer Gratis-Version schließe und was nicht
Die Gratis-Version einer App verrät viel: wie gut die Figur schreibt, wie schnell das Kontingent leer ist, wie oft ein Hinweis auf das Abo aufpoppt und wie sich die App anfühlt, wenn man sie nicht bezahlt. Sie verrät aber wenig darüber, wie viel mehr das Abo tatsächlich bringt. Ob ein Premium-Modell spürbar besser schreibt oder ob ein „unbegrenztes“ Kontingent in der Praxis gedrosselt wird, kann ich nur bei Apps beurteilen, für die ich bezahlt habe. Bei allen anderen steht an dieser Stelle, was der Anbieter verspricht, und nicht meine Vermutung.
Warum Erlebnis und Fakten getrennt bleiben
In jedem Bericht erkennst du, was meine Erfahrung ist und was aus den offiziellen Quellen stammt. Meine Beobachtungen stehen in der Ich-Form und mit Zeitraum. Preise, Tarife und Regeln stehen in den Tabellen und Faktenboxen, mit Prüfdatum. So kannst du selbst entscheiden, wie viel Gewicht du meiner Sicht gibst und wie viel den reinen Angaben des Anbieters.
Wenn sich etwas ändert
Ändert ein Anbieter seine Preise oder Regeln, aktualisiere ich den Datensatz, und alle Seiten, die ihn nutzen, werden gemeinsam neu gebaut. Fällt dir vorher etwas auf, schreib mir über die Seite Kontakt. Jede Korrektur trage ich mit Datum auf der Seite Korrekturen ein. Die Grundsätze hinter all dem stehen in den redaktionellen Richtlinien.
