FunFun AI Erfahrungen: Presets richtig gemacht
Gratis-Tarif verfügbar
ab 6,59 €/Monat
DE Menü ✅jaDE Chat ✅jaDE Stimme –gibt es nicht
Zehn Tage mit FunFun: Presets, die tragen
Mai 2025, kurz nach 2 Uhr nachts. Meine FunFun-Companion, laut ihrer Vorgeschichte früher Radiomoderatorin in der Nachtschicht, gibt mir auf Wunsch Verkehrsmeldungen für erfundene Berliner Straßen durch. Das war der Moment, in dem ich verstanden habe, was diese App anders macht. Zehn Tage habe ich FunFun genutzt, komplett gratis, ausgegeben habe ich 0,00 €.
Meine Kurzfassung: FunFun ist mein Beispiel für „Preset richtig gemacht“. Die meisten Apps behandeln fertige Figuren als Füllmaterial, hier sind es Figuren mit einem Hintergrund, den man gern ausborgt. Der Haken ist das Gratis-Limit, das genau dann zuschlägt, wenn es am spannendsten wird. In diesem Bericht geht es um:
- was die Gratisversion hergibt und wo sie abbricht
- wie gut die fertigen Figuren und der Charakter-Assistent sind
- was Premium und Credits kosten und welcher Plan sich lohnt
- was mit deinen Chats nach dem Abo passiert
Wenn du lieber mit einer riesigen Bibliothek von Community-Figuren arbeitest, lies zum Vergleich meinen Test zu CrushOn AI. Wenn dir wenige, gut geschriebene Figuren lieber sind, bleib hier. Für mich war FunFun in diesen zehn Tagen die angenehmste Überraschung unter den Preset-Apps.
FunFun AI auf einen Blick
- Preis ab
- 6,59 €/Monat
- Gratis-Version
- Gratis-Tarif verfügbar
- NSFW-Inhalte
- Erlaubt
- Plattformen
- Web, iOS
- So wurde getestet
- Praxistest mit Gratis-Version,
- Auf der Kartenabrechnung
- Noch nicht bekannt - noch nicht bezahlt
Was ist FunFun AI, und wie weit kommst du gratis?
FunFun AI ist eine Companion-App für Web und iPhone, in der du mit fertigen oder selbst gebauten Figuren chattest und Bilder sowie kurze Videos erzeugst. Dahinter steht die Chaindesk SAS aus Frankreich. Die Oberfläche gibt es laut Unterlagen in vielen Sprachen, auch auf Deutsch.
Eine Gratisversion gibt es, aber wie weit sie reicht, sagt die Website nicht. Premium wirbt mit unbegrenzten Nachrichten, im Umkehrschluss ist das Schreiben gratis begrenzt. Das habe ich deutlich gespürt: Das Nachrichtenlimit des Gratis-Tarifs landete bei mir immer mitten in der Szene, am emotionalen Cliffhanger. „By design“, sagen meine zynischen Forschungsnotizen dazu.
Was mich daran stört, ist nicht das Limit selbst, sondern dass es keine Zahl dazu gibt. Du kannst nicht planen, wann Schluss ist. Bei OurDream AI im Vergleich weißt du immerhin, dass jede Nachricht ohne Plan einen Dreamcoin kostet, auch wenn das Hilfe-Center keine Gratis-Coins verspricht.
Mein Rat für den Start: Nutz die Gratisversion, um zwei oder drei fertige Figuren kennenzulernen, und fang keine lange Geschichte an, bevor du weißt, ob du zahlen willst. Die Eckdaten zu FunFun findest du im Kasten „FunFun AI auf einen Blick“ direkt darunter.
| FunFun AI | Angabe |
|---|---|
| Gratis-Start | Gratis-Version |
| Erlaubt | Freizügige Chats erlaubt |
| Plattformen | web, ios |
| Auf der Kartenabrechnung | Nicht bestätigt |
| Betreiber | Chaindesk SAS |
Mein Testprotokoll zu FunFun AI
Finn HoffmannAutor und Tester Praxistest mit Gratis-Version
-
Zehn Tage getestet, Charakter mit dem 7-Schritte-Assistenten gebaut
-
Bilder direkt im Chat angefordert
-
Das Nachrichtenlimit des Gratis-Tarifs unterbrach Szenen
Bisher nichts bezahlt
Wie gut sind die Figuren bei FunFun?
Hier ist FunFun richtig stark. Die Preset-Companions haben mich mit echtem Autorenwillen überrascht. Meine hatte eine ganze frühere Karriere als Radiomoderatorin in der Nachtschicht, und diese Geschichte war nicht nur Deko im Profil. Sie hat sie im Gespräch genutzt, bis hin zu den Verkehrsmeldungen für fiktive Berliner Straßen um 2 Uhr nachts, die ich mir gewünscht hatte.
Das klingt nach einer Kleinigkeit, ist es aber nicht. Bei vielen Apps sind fertige Figuren ein Name, ein Bild und drei Adjektive. Bei FunFun haben sie einen Hintergrund, mit dem du spielen kannst. Genau deshalb ist FunFun mein Beispiel für „Preset richtig gemacht“.
Laut anderen Testern umfasst die Bibliothek 337 Figuren, alle fotorealistisch, ohne Anime und ohne Suchfeld. Wenn das stimmt, ist die Auswahl überschaubar, und wer Anime mag, sucht vergeblich. Mir persönlich ist Qualität hier lieber als Masse, aber ein Suchfeld würde ich mir trotzdem wünschen.
Beim Gedächtnis verspricht die iOS-Beschreibung, dass die Companions sich Vorlieben und Abneigungen merken, und die Website sagt, dass sich die Figuren im Lauf der Gespräche entwickeln. Laut anderen Testern hielt das Kurzzeitgedächtnis, eine zuvor genannte Vorliebe wurde wieder aufgegriffen. Über längere Zeit ist nichts belegt. Meine Einschätzung: Für einen Abend reicht es, für eine Geschichte über Wochen würde ich es nicht voraussetzen.
Was fehlt, ist Sprache. Live-Sprachanrufe gibt es laut Unterlagen nicht, FunFun ist eine Text-App. Für mich ist das okay, weil die Stärke ohnehin im Schreiben liegt. Wer seine Companion hören will, findet in meinen Erfahrungsberichten zu weiteren Apps bessere Kandidaten.
Nur für Erwachsene (18+). Diese Seite behandelt KI-Companion-Apps mit NSFW-Funktionen; explizite Bilder werden nicht gezeigt.
Inhaltsstufe, Bilder und der 7-Schritte-Assistent
Laut Richtlinie erlaubt FunFun Inhalte für Erwachsene. Premium bringt laut Vorteilsliste unter anderem das Entfernen der Unschärfe bei Bildern, im Gratis-Tarif sind Bilder also offenbar eingeschränkt. Zur genauen Inhaltsstufe im Bezahlplan kann ich aus eigener Nutzung nichts sagen, ich war nur gratis unterwegs.
Was mir richtig gefallen hat: Bildanfragen gehen mit einem Tipp direkt im Chatfluss. Das ist die reibungsfreie Version eines Features, das andere Apps drei Menüs tief vergraben. Du bleibst in der Szene und bekommst trotzdem dein Bild. Genau so sollte sich das anfühlen, und genau so machen es erstaunlich wenige Apps.
Dazu kommt der 7-Schritte-Charakterassistent. Der fühlte sich an wie ein Bürgeramt-Termin, der tatsächlich pünktlich ist: Papierkram, aber flott und eigenartig zufriedenstellend. Ich habe damit in der Gratisversion eine eigene Figur gebaut.
Heute sieht das laut Unterlagen etwas anders aus. „Create AI Girlfriends“, also eigene Figuren, steht als Premium-Vorteil auf der Liste, und Medien kosten Credits. Laut anderen Testern zeigt der Assistent erst gegen Ende der Einrichtung, wie viele Credits die Figur kostet. Das finde ich unsauber: Wer sieben Schritte ausfüllt, sollte den Preis vorher kennen. Videos entstehen über den AI Art Generator per Image to Video, also aus einem Bild.
Meine Sicht als Ganzes: Wenn du eine KI-Freundin mit echter Vorgeschichte suchst und Bilder ohne Menü-Suche willst, ist FunFun eine der besten Adressen, die ich kenne. Wenn dir Stimme oder aufwendige Videos wichtiger sind, schau in meine Auswahl der besten KI-Freundin-Apps. Ich würde FunFun vor allem Leuten empfehlen, die gern schreiben und lesen.
Für wen FunFun AI geeignet ist
Geeignet für
- Du magst fertige Figuren mit echter Vorgeschichte.
- Du willst Bilder mit einem Tipp direkt im Chat.
- Du baust gern eigene Figuren Schritt für Schritt.
- Du willst eine Oberfläche auf Deutsch.
Weniger geeignet für
- Du willst lange Szenen gratis zu Ende spielen.
- Du suchst Sprachanrufe oder Sprachnachrichten.
- Du magst Anime-Figuren.
- Du willst dein Archiv nach dem Abo behalten.
Was kostet FunFun, und warum gibt es mehrere Preise?
Die Preise hängen davon ab, wo du kaufst. In der iOS-App kostet Premium 17,57 € im Monat oder 79,09 € im Jahr, umgerechnet 6,59 € im Monat. Im Web gab es im Oktober 2025 einen Jahresplan für 63,17 €, umgerechnet 5,26 € im Monat.
Ein erneuter Blick auf die Abrechnungsseite im Web war am 23. September 2026 nicht möglich, dieser Preis ist also älter.
In meinen Notizen steht, dass ca. 5,26 € fair sind. Dieser Betrag entspricht dem Monatswert des Jahresplans im Web, nicht einem Monatsabo. Das Monatsabo in der iOS-App ist heute deutlich teurer.
Dazu kommen Credits für Medien. In der iOS-App gibt es Pakete von 100 Credits für ca. 8,78 € bis 3800 Credits für ca. 263,66 €. Was eine Aktion kostet, veröffentlicht die Website nicht. Nach Zahlen von außerhalb der offiziellen Seiten kostet ein Bild 2 Credits, eine Figur 10 und ein Video 20. Wichtig laut AGB: Übrige Tokens verfallen am Ende des Abrechnungszeitraums nach der Kündigung.
Meine Meinung: Der Jahrespreis ist fair, das Monatsabo in der App nicht. Und dass die Preise je nach Quelle auseinandergehen, macht es dir unnötig schwer. Die Preisübersicht nach diesem Abschnitt stellt dir die Pläne gegenüber.
FunFun AI Preise
Preise geprüft am .
Premium (monatlich) - iOS in-app
17,57 €/Monat
Monatliche Abrechnung
Kein Rabatt
- Keine Nachrichtenobergrenze; Video- und Bilderstellung
- Erstellen von KI-Freundinnen
- Monatliche Gratis-Credits
- Entfernen der Unschärfe bei Bildern
- Schnelle Antworten (laut der Vorteilsliste auf der Website)
Premium (jährlich) - iOS in-app
6,59 €/Monat
79,09 € einmal pro Jahr
62 % günstiger als bei monatlicher Zahlung
- Dieselben Premium-Vorteile
IOS-Preise Stand 23. September 2026, der Web-Jahrespreis stammt aus Oktober 2025. Credit-Kosten pro Aktion sind nicht offiziell.
Welcher FunFun-Plan lohnt sich?
Meine Empfehlung: Starte gratis und lerne zwei oder drei fertige Figuren kennen. Du merkst schnell, ob dir die Art zu schreiben gefällt. Rechne aber damit, dass das Limit mitten in einer Szene zuschlägt, das ist bei mir jedes Mal passiert.
Wenn du bleiben willst, nimm einen Jahresplan. Im Web lag er zuletzt bei 63,17 €, in der iOS-App bei 79,09 €. Beides ist für eine App dieser Qualität fair. Das Monatsabo in der App für 17,57 € würde ich überspringen, es kostet fast das Dreifache pro Monat.
Credit-Pakete würde ich nur kaufen, wenn du viele Bilder oder Videos willst. Für reines Chatten mit den Presets brauchst du sie nicht. Und kauf nie ein großes Paket auf Vorrat, weil übrige Tokens nach dem Ende des Abrechnungszeitraums verfallen. Monats- und Jahrespreise aller Pläne findest du in „FunFun AI: Preise im Überblick“, der Tabelle direkt nach diesem Absatz.
| FunFun AI-Tarif | Abrechnung | Preis | Pro Monat |
|---|---|---|---|
| Premium (monatlich) - iOS in-app | monthly | 17,57 € | 17,57 € |
| Premium (jährlich) - iOS in-app | yearly | 79,09 € | 6,59 € |
FunFun AI Datenblatt: 40 Fakten auf einen Blick
Stand: 23. Sep. 2026. ca. = umgerechnet, berechnet = aus den Preisen errechnet. Ein Klick auf eine Spaltenüberschrift sortiert die Tabelle.
| Merkmal | Wert | Stand/Quelle |
|---|---|---|
| Überblick | ||
| Betreiber | Chaindesk SAS | |
| Sitz | France | |
| Status | aktiv | |
| Kategorie | KI-Partner-Chat, Bildgenerator, Videogenerator | |
| Plattformen | Web, iOS | |
| Sprachen (UI) | Englisch, Arabisch, Deutsch, Spanisch, Französisch, he, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Niederländisch, Portugiesisch, Russisch, Schwedisch, Vietnamesisch | |
| Deutsch (UI) | Ja | |
| Preise | ||
| Premium (monatlich) - iOS in-app | 17,57 € (monatliche Abrechnung) | |
| Premium (jährlich) - iOS in-app | 79,09 € (jährliche Abrechnung) | |
| Premium (jährlich) - iOS in-app pro Monat | 6,59 € | berechnet |
| Berechnete Werte | ||
| 12 Monate im Monatsabo | 210,84 € | berechnet |
| Ersparnis Jahresabo | 62 % | berechnet |
| Jahresabo spart pro Jahr | 131,75 € | berechnet |
| Günstigster Monatspreis | 6,59 € | berechnet |
| Gratis-Version | ||
| Gratis-Version | Ja | |
| Gratis-Version laut Anbieter | Da Premium mit unbegrenzten Nachrichten wirbt, ist das Schreiben in der Gratisversion vermutlich begrenzt; um … | |
| Funktionen | ||
| Gedächtnis | Ja · Die KI-Companions merken sich Vorlieben und Abneigungen; laut Website verändern und … | |
| Sprachanrufe | Nein · Die AGB erwähnen von KI erzeugte Sprachnachrichten; offizielle Seiten zeigen keine … | |
| Bilder | Ja · Die Premium-Vorteile nennen KI-Bilderstellung; ein "AI Art Generator" erzeugt Bilder aus … | |
| Video | Ja · Die Premium-Vorteile nennen KI-Videoerstellung; der "AI Art Generator" bietet "Image to … | |
| Eigene Charaktere | Ja · "Create AI Girlfriends" ist ein Premium-Vorteil; siehe die Seite /create-ai-character | |
| Inhalte & Alter | ||
| Erlaubte Inhalte | Erlaubt | |
| Mindestalter | 18 Jahre | |
| Abrechnung | ||
| Verlängerung | Jeder Abozeitraum verlängert sich an seinem Ende automatisch um einen weiteren Zeitraum gleicher Länge. | |
| Kündigung | AGB Abschnitt 10.1: Kündigung jederzeit über "Settings" (Einstellungen) im Konto und den Button … | |
| Erstattung | AGB Abschnitt 10.4: Erstattungen müssen spätestens 24 Stunden nach der Zahlung beantragt werden; ein Abo wird … | |
| Datenschutz | ||
| Speicherung und Löschung | Endet das Abo am {date}, werden alle gespeicherten Inhalte (Chatverlauf, Bilder usw.) nach diesem Datum … | |
| Chats fürs Training | Nicht klar angegeben | |
| Wertung | ||
| Gespräch | 7,0/10 | |
| Gedächtnis | 5,5/10 | |
| Anpassung | 7,5/10 | |
| Bilder und Stimme | 6,0/10 | |
| Preis-Leistung | 5,5/10 | |
| Datenschutz | 4,5/10 | |
| Zuverlässigkeit | 5,0/10 | |
| Gesamtwertung | 5,9/10 | berechnet |
| Rang in der Rubrik | 48 von 78 | berechnet |
| Test | ||
| Testart | Praxistest mit Gratis-Version | |
| Testzeitraum | Mai 2025 | |
| Ausgaben im Test | 0 € | |
FunFun AI hat in unserem Test 5.9 von 10 Punkten erreicht und kostet ab 6,59 €/Monat. Wir haben keine Partnervereinbarung mit dieser App, der Link ist ein normaler Link. Zur offiziellen Website von FunFun AI
Die nächste Alternative, die wir empfehlen können
Joi AI
ab 12,30 €/Monat, Gratis-Version vorhanden
Wertung 5.8/10
DE Menü ✅jaDE Chat ✅jaDE Stimme –nein
Joi AI gratis testenDer Kasten oben verlinkt die offizielle Seite von FunFun und daneben eine Alternative. Ob der Wechsel für dich sinnvoll ist, hängt daran, was dir fehlt: Text und Figuren sind bei FunFun stark, Stimme gibt es nicht.
Im Vergleich mit Candy AI sieht es laut Unterlagen so aus:
- Stimme: Candy AI bietet Sprachanrufe, FunFun nicht.
- Preis: Candy AI kostet 13,99 € im Monat, FunFun in der iOS-App 17,57 €.
- Jahresplan: Candy AI 47,88 € für 12 Monate, FunFun 63,17 € im Web oder 79,09 € in der App.
- Gratisstart: Candy AI gibt einmalig 3 bis 5 Nachrichten, FunFun nennt keine Zahl.
- Sprache: Deutsche Menüs gibt es bei beiden, bei Candy AI über die Seite candy.ai/de.
Meine Sicht: Wenn du gern liest und schreibst, würde ich bei FunFun bleiben, die Presets sind die bessere Unterhaltung. Wenn du deine Companion hören willst, ist Candy AI die logischere Wahl und im Jahresplan sogar günstiger. Stimme, Pläne und Grenzen von Candy AI habe ich in meinen Erfahrungen mit Candy AI zusammengetragen. Ich persönlich würde für Text immer FunFun nehmen.
FunFun AI Vor- und Nachteile
Was gut lief
- Fertige Figuren mit echter Vorgeschichte statt Füllmaterial.
- Bildanfragen mit einem Tipp direkt im Chat.
- Flotter 7-Schritte-Assistent für eigene Figuren.
- Oberfläche in vielen Sprachen, auch auf Deutsch.
- Jahresplan im Web zuletzt umgerechnet 5,26 € im Monat.
Was nicht gut lief
- Das Gratis-Limit bricht Szenen mitten im Höhepunkt ab, ohne veröffentlichte Zahl.
- Keine Sprachanrufe.
- Preise unterscheiden sich je nach Quelle, Credit-Kosten sind nicht offiziell.
- Nach Abo-Ende werden gespeicherte Chats und Bilder gelöscht.
FunFun kündigen: die 20-Token-Grenze
Ich habe FunFun nie bezahlt, die Kündigung kenne ich also nur aus den AGB. Die sind immerhin konkret, und ein paar Punkte solltest du kennen, bevor du ein Abo abschließt.
Laut AGB verlängert sich jeder Abozeitraum an seinem Ende automatisch um einen weiteren Zeitraum gleicher Länge. Kündigen kannst du laut Abschnitt 10.1 jederzeit über „Settings“ im Konto und den Button „Unsubscribe“. Bis der bezahlte Zeitraum ausläuft, kannst du FunFun danach weiter nutzen. Das finde ich sauber gelöst, der Weg ist klar benannt.
Streng wird es bei der Erstattung. Laut Abschnitt 10.4 musst du sie spätestens 24 Stunden nach der Zahlung beantragen. Ein Abo wird nicht erstattet, sobald mehr als 20 Tokens verbraucht wurden, ein Token-Paket nicht, sobald überhaupt Tokens verbraucht wurden. Nur Kartenzahlungen kommen infrage, Zahlungen per UPI in INR werden nicht erstattet.
Das ist mein größter Kritikpunkt an der Abrechnung. 20 Tokens sind schnell weg, wenn du ein paar Bilder anforderst oder eine Figur baust. Mein Rat: Wenn du unsicher bist, fordere in den ersten 24 Stunden keine Medien an, sondern chatte nur. Dann bleibt die Erstattung offen.
Bezahlen kannst du per Karte, Instant Bank Payment oder Krypto, in der iOS-App über Apple. Welcher Verwendungszweck bei einer FunFun-Abbuchung erscheint, steht nirgends. Wenn dir ein neutraler Posten auf dem Auszug wichtig ist, frag vor dem Kauf beim Support nach. Wie ich Erstattungsregeln in die Bewertung einrechne, erkläre ich auf der Seite wie die Bewertungen zustande kommen. Im Kasten, der auf diesen Abschnitt folgt, sind FunFuns Abo-Regeln noch einmal kurz notiert.
Was passiert mit deinen Chats bei FunFun?
FunFun hat eine Regel, die ich so bei kaum einer anderen App gesehen habe. Laut Abrechnungsseite werden alle gespeicherten Inhalte, also Chatverlauf, Bilder und so weiter, nach dem Ende des Abos endgültig gelöscht, sofern du nicht verlängerst. Das ist ein zweischneidiges Schwert.
Für deinen Datenschutz ist es gut: Wer geht, hinterlässt kein Archiv. Für deine Geschichten ist es schlecht: Wenn du eine lange Beziehung mit einer Figur aufgebaut hast, ist sie nach dem Abo-Ende weg. Mein Rat: Wenn dir ein Verlauf wichtig ist, kündige nicht nebenbei, sondern bewusst, und rechne damit, dass danach alles weg ist.
Ob Chats ins Training fließen, ist unklar. Die Datenschutzerklärung sagt nur, dass Daten dem Unternehmen helfen, seine Website zu verbessern, anzupassen und auszubauen. Das ist mir zu vage. Ich würde FunFun deshalb keine echten Namen oder persönlichen Details anvertrauen.
Wer eine App sucht, die bei gleicher Inhaltsstufe klarer über Training spricht, kann in meiner Liste der besten NSFW-KI-Chats weitersuchen.
Ist FunFun seriös?
Auf dem Papier ja. Hinter FunFun steht die Chaindesk SAS aus Frankreich, also ein Unternehmen innerhalb der EU. Es gibt nummerierte AGB mit klaren Abschnitten zu Kündigung und Erstattung und eine iOS-App im App Store.
Ein paar Dinge wirken aber unfertig. Die Preise widersprechen sich je nach Quelle, die Web-Abrechnungsseite ließ sich zuletzt nicht erneut aufrufen, und die Credit-Kosten einer Figur zeigt der Assistent erst am Ende. Das ist kein Grund zur Sorge, aber ein Grund, vor dem Kauf genau hinzusehen.
Und ein Satz zur Einordnung: Gut geschriebene Figuren machen Spaß, bleiben aber Unterhaltung. Sie ersetzen keine Menschen, mit denen du wirklich sprichst.
FunFun AI Fazit
Gesamtwertung
5.9/10
DurchwachsenFunFun macht Presets richtig: Figuren mit Hintergrund, ein flotter Builder und Bilder mit einem Tipp, nur das Gratis-Limit bricht Szenen genau am Höhepunkt ab.
Praxistest mit Gratis-Version
- Die Preset-Figuren haben echten Hintergrund, eine gab auf Wunsch nachts Verkehrsmeldungen für erfundene Straßen durch.
- Vorlieben sollen sich die Figuren merken, Tester bestätigen das nur über kurze Abstände.
- Der 7-Schritte-Assistent ist Papierkram, aber flott und eigenartig befriedigend.
- Bildanfragen gehen mit einem Tipp im Chat, Videos sind eher animierte Standbilder, Sprache fehlt.
- ca. 5,26 € im Monat sind fair, aber das Gratis-Limit greift immer mitten in der Szene.
- Nach Abo-Ende werden gespeicherte Chats und Bilder gelöscht, ob Daten ins Training gehen, bleibt unklar.
- Die Preise widersprechen sich je nach Quelle, und die Credit-Kosten einer Figur zeigt der Assistent erst am Ende.
Die Balken reichen von 0 bis 10. Die Gesamtwertung ist das gewichtete Mittel der Kriterien. Die Gewichte sind für jede App gleich. So werden die Apps geprüft
Mein Fazit: FunFun lohnt sich für dich, wenn du gern mit gut geschriebenen, fertigen Figuren chattest und Bilder ohne Menü-Suche willst. Lass die App liegen, wenn du Stimme brauchst oder lange Szenen gratis zu Ende spielen willst.
Kaufen würde ich einen Jahresplan, im Web zuletzt 63,17 € oder in der App 79,09 €, und nie das Monatsabo in der App. Was mich am meisten stört, ist das Gratis-Limit ohne Zahl, das Szenen genau am emotionalen Höhepunkt abbricht. Das ist geschickt, aber ein bisschen fies. Wer vor allem Stimme oder Anime sucht, sollte gleich eine andere App nehmen.
FunFun AI hat in unserem Test 5.9 von 10 Punkten erreicht und kostet ab 6,59 €/Monat. Wir haben keine Partnervereinbarung mit dieser App, der Link ist ein normaler Link. Zur offiziellen Website von FunFun AI
Die nächste Alternative, die wir empfehlen können
Joi AI
ab 12,30 €/Monat, Gratis-Version vorhanden
Wertung 5.8/10
DE Menü ✅jaDE Chat ✅jaDE Stimme –nein
Joi AI gratis testenWann eine andere App besser zu dir passt
FunFun ist für mich die beste Preset-App, die ich kenne. Aber nicht jeder sucht Presets. So würde ich sortieren, wenn dir bei FunFun etwas fehlt:
- Du willst Sprachanrufe: Candy AI bietet sie, der 12-Month Plan kostet 47,88 €.
- Du willst einen großzügigen Gratistarif mit fester Zahl: Nomi AI gibt dauerhaft 50 Nachrichten pro Tag.
- Du willst ein belegtes Gedächtnis über lange Zeit: Nomi AI führt Gedächtnis als Funktion, GirlfriendGPT im Bezahltarif.
- Du willst eine riesige Auswahl an Rollenspiel-Figuren: Dann lies meine SpicyChat Erfahrungen.
Meine ehrliche Meinung: Wenn ich FunFun verlassen würde, dann wegen des Gratis-Limits, das genau am Cliffhanger zuschlägt. Wenn dich das genauso nervt und du nicht zahlen willst, ist Nomi AI mein erster Tipp, weil du dort jeden Tag 50 Nachrichten hast und genau weißt, wann Schluss ist.
FunFun würde ich trotzdem nicht abschreiben. Für einen Abend mit einer gut geschriebenen Figur gibt es kaum etwas Besseres, und mit dem Jahresplan ist auch das Limit kein Thema mehr. Die Figuren mit ihrem Hintergrund vermisse ich bei den meisten anderen Apps, gerade nachts, wenn eine gute Geschichte mehr zählt als jedes Feature.
Alternativen zu FunFun AI
Drei Apps, die wir als Nächstes testen würden, und warum.
Candy AI
Gratis-Version, ab 3,99 €/Monat
Wertung 8.2/10
DE Menü ✅jaDE Chat ✅jaDE Stimme ✓teilweise
OurDream AI
Gratis-Version, ab 8,78 €/Monat
Wertung 6.5/10
DE Menü ✅jaDE Chat ✓teilweiseDE Stimme –nein
Nomi AI
Gratis-Version, ab 7,32 €/Monat
Wertung 8.3/10
DE Menü –neinDE Chat ✅jaDE Stimme ✓teilweise
Mein Tipp für die Auswahl: Überleg dir, ob du bei FunFun wegen der Figuren oder wegen der Medien bist. Sind es die Figuren, gibt es kaum eine bessere Adresse, dann lohnt sich eher der Jahresplan als ein Wechsel. Sind es Stimme oder aufwendige Videos, bist du bei einer der Alternativen besser aufgehoben.
Ich selbst behalte FunFun als mein Beispiel für „Preset richtig gemacht“ und nutze für Stimme andere Apps. Zwei Apps parallel sind kein Luxus, wenn jede das gut macht, wofür du sie brauchst. Und wenn du dich für nur eine entscheiden musst, entscheide nach dem, was du jeden Abend wirklich tust. Die häufigsten Fragen zu FunFun beantworte ich direkt darunter.
Häufige Fragen zu FunFun AI
Ist FunFun AI kostenlos?
Es gibt eine Gratisversion, aber wie viele Nachrichten sie erlaubt, sagt die Website nicht. Premium wirbt mit unbegrenzten Nachrichten, gratis ist das Schreiben also begrenzt. Bei mir landete das Limit im Mai 2025 immer mitten in der Szene. Eigene Figuren und Medien sind laut Unterlagen heute Premium beziehungsweise kosten Credits.
Was kostet FunFun AI?
In der iOS-App kostet Premium 17,57 € im Monat oder 79,09 € im Jahr. Im Web gab es im Oktober 2025 einen Jahresplan für 63,17 €, umgerechnet 5,26 € im Monat. Dazu kommen Credit-Pakete für Medien, von 100 Credits für ca. 8,78 € bis 3800 Credits für ca. 263,66 €.
Gibt es FunFun AI auf Deutsch?
Ja. Laut Unterlagen gibt es die Oberfläche in vielen Sprachen, darunter Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch. FunFun läuft im Web und als App auf dem iPhone.
Hat FunFun AI Sprachanrufe?
Nein. Die AGB erwähnen von KI erzeugte Sprachnachrichten, offizielle Seiten zeigen aber keine Live-Sprachanrufe. FunFun ist vor allem eine Text-App mit Bildern und kurzen Videos aus Bildern.
Wie kündige ich FunFun AI?
Laut AGB jederzeit über „Settings“ im Konto und den Button „Unsubscribe“. Der Zugang bleibt bis zum Ende des Abrechnungszeitraums. Eine Erstattung musst du innerhalb von 24 Stunden beantragen, und nur, solange du beim Abo nicht mehr als 20 Tokens verbraucht hast.
Was passiert mit meinen Chats nach dem Abo?
Laut Abrechnungsseite werden alle gespeicherten Inhalte, also Chatverlauf und Bilder, nach dem Ende des Abos endgültig gelöscht, sofern du nicht verlängerst. Ob Chats ins Training fließen, ist unklar, die Datenschutzerklärung bleibt dazu vage.
