RedQuill AI Erfahrungen: ein Lorebook, das eine Saga trägt
Gratis-Tarif verfügbar
ab 13,18 €/Monat
DE Menü –neinDE Chat ✓teilweiseDE Stimme –nein
Zehn Wochen RedQuill und eine Saga mit dreißig Kapiteln
Zehn Wochen RedQuill, verteilt über den Winter 2024 und 2025. Was ich dort gebaut habe, war kein Chat, sondern eine Saga mit dreißig Kapiteln. Das Lorebook hat sie konsistent gehalten: die Stadtkarte, die Familienfehden, sogar das Wetter. Meine Konsistenz-Audits fanden auf zweihundert Seiten zwei Drift-Ereignisse, beide geringfügig. Das ist für einen KI-Story-Generator ein ausgezeichneter Wert.
Wichtig vorweg: RedQuill ist ein Story-Generator für lange Geschichten, keine Companion-App. Es gibt keinen Chatpartner, keine Sprachanrufe, keinen Avatar. Figuren existieren in deinen Geschichten, nicht als Gegenüber. Meine Kurzfassung: Für Langform-Schreibende ist RedQuill AI ein echtes Werkzeug, für alle, die eine KI-Freundin suchen, die falsche Adresse. Darum geht es hier:
- was du ohne Abo schreiben kannst
- warum das Lorebook das eigentliche Produkt ist
- wo die Generierung Figuren „teleportiert“
- was Pro und die Quills kosten
- warum das Projekt still geworden ist
Wenn du eigentlich Figuren zum Chatten suchst, lies lieber meine Erfahrungen mit CrushOn AI. RedQuill ist das Werkzeug für Leute, die schreiben wollen und eine Mitautorin brauchen, die sich an alles erinnert. Wer das sucht, findet hier mehr als in jeder Companion-App.
RedQuill auf einen Blick
- Preis ab
- 13,18 €/Monat
- Gratis-Version
- Gratis-Tarif verfügbar
- NSFW-Inhalte
- Erlaubt
- Plattformen
- Web
- So wurde getestet
- Praxistest mit Gratis-Version,
- Auf der Kartenabrechnung
- Noch nicht bekannt - noch nicht bezahlt
Anmeldung und Gratis-Version von RedQuill
RedQuill läuft im Browser. Die Oberfläche gibt es auf Englisch und Polnisch, Deutsch steht nicht dabei. Für die Geschichten selbst ist das weniger wichtig, als es klingt, aber die Menüs musst du auf Englisch bedienen.
Laut offizieller FAQ kannst du ohne Bezahlung täglich ein paar Geschichten erstellen. Eine genaue Zahl nennt RedQuill nicht. Ein älterer externer Hinweis spricht von 5 Quills pro Tag im Gratis-Plan, bestätigt ist das nicht. Quills sind die Credits von RedQuill, mit denen du Premium-Funktionen einlöst. Sie werden täglich zurückgesetzt und nicht übertragen. Wer an einem Tag nichts schreibt, verliert seine Quills also.
Mein Eindruck: Die Gratis-Version reicht, um das Prinzip zu verstehen und ein Lorebook anzulegen. Mit dem Story-Generator und dem Lorebook habe ich im Dezember 2024 meine lange Saga begonnen. Für eine Saga in voller Länge würde ich aber nicht auf die Gratis-Version setzen, dafür ist das tägliche Kontingent zu knapp.
Die Eckdaten, von Plattform bis Preis, stehen direkt darunter in „RedQuill auf einen Blick“. Wer eine App vergleichen will, die Bilder und Videos in ein festes Abo mit Coins packt, schaut in meinen Bericht zu OurDream AI. Das ist ein ganz anderes Konzept, aber ein guter Kontrast.
| RedQuill | Angabe |
|---|---|
| Gratis-Start | Gratis-Version |
| Erlaubt | Freizügige Chats erlaubt |
| Plattformen | web |
| Auf der Kartenabrechnung | Nicht bestätigt |
| Betreiber | Innerworlds, Inc. |
Mein Testprotokoll zu RedQuill
Finn HoffmannAutor und Tester Praxistest mit Gratis-Version
-
Mit dem Story-Generator und dem Lorebook eine lange Saga begonnen
-
Konsistenz geprüft: auf zweihundert Seiten zwei geringfügige Abweichungen
-
Nach zehn Wochen den kompletten Export gesichert
– 63 Tage Bisher nichts bezahlt
Wie gut schreibt RedQuill?
Flüssig und erstaunlich konsistent, solange das Lorebook sauber gepflegt ist. Für Langform-Schreibende ist das Lorebook das Produkt: eine Weltbibel mit Durchgriff. Du legst Orte, Figuren und Regeln fest, und die Generierung hält sich daran. Meine Freunde aus der Schreibwerkstatt in Prenzlauer Berg behandeln RedQuill deshalb als Co-Autorin, nicht als Spielzeug.
Für mich ist RedQuill mein Zitat für „Zustandsverwaltung als Erzähltechnik“. Das Lorebook ist eine Datenbank mit narrativen Gefühlen. Entwickler-Publika lachen immer genau über diesen Satz, aber er stimmt. Wer schon einmal eine Anwendung mit sauberem Zustand gebaut hat, versteht sofort, warum eine Geschichte davon profitiert.
Einen Haken gibt es. Die Generierung „teleportiert“ Figuren gelegentlich, wenn die Prioritäten im Lorebook kollidieren. Das ist selten und behebbar. In einer Slice-of-Life-Szene ist es komisch, wenn eine Figur plötzlich in einem anderen Raum steht.
In einem Krimi mit verschlossenem Raum ist es katastrophal. Mein Rat: Halte die Prioritäten im Lorebook eindeutig, damit sich Einträge nicht gegenseitig in die Quere kommen.
Andere Testberichte sehen es ähnlich wie ich: Mit dem Lorebook blieb die Handlung von Kapitel zu Kapitel stimmig. Dazu heißt es, RedQuill sei stärker bei einzelnen Geschichten oder kurzen Kapiteln als als dauerhafter Begleiter. Das passt, denn einen Begleiter will RedQuill gar nicht sein.
Mein Fazit: Wenn du schreiben willst, ist RedQuill eines der besten Werkzeuge für Langform, die ich kenne. Wenn du reden willst, ist es nichts für dich. Wie sich RedQuill neben den Companion-Apps einordnet, siehst du in allen Erfahrungsberichten im Überblick. Beim Gedächtnis für eine Geschichte liegt RedQuill weit vorn.
Nur für Erwachsene (18+). Diese Seite behandelt KI-Companion-Apps mit NSFW-Funktionen; explizite Bilder werden nicht gezeigt.
Welche Inhalte RedQuill erlaubt
RedQuill erlaubt Geschichten für Erwachsene und ordnet sich selbst als Werkzeug für Fiktion in diesem Bereich ein. Die Fußzeile sagt es klar: Nur ab 18, mit der Nutzung bestätigst du, mindestens 18 Jahre alt zu sein. Geprüft wird per Selbstauskunft, eine Ausweisprüfung ist nicht beschrieben. Einen eigenen Schalter oder eine Stufe für Inhalte nennen die Unterlagen nicht.
Was RedQuill auszeichnet, ist die Kontrolle über den Rahmen. Laut Startseite wählst du Besetzung, Schauplatz und Ton selbst. Du kannst ein Lieblings-Ship neu abmischen oder eine ganz neue Welt bauen. Die Figuren existieren dabei in der Geschichte, nicht als Chatpartner. Das ist ein wichtiger Unterschied zu Companion-Apps: Du steuerst eine Erzählung, du führst keine Beziehung.
Bilder gibt es, aber nur mit Abo. Laut Startseite schaltet Bezahlen mehr Geschichten und die KI-Bilderstellung frei. Andere Testberichte nennen die Bilder ein Zusatzwerkzeug am Rand, nicht den Kern des Produkts. Das sehe ich genauso.
Videos nennen die Unterlagen nicht. Wer wegen der Bilder kommt, zahlt also für ein Nebenwerkzeug und sollte sich das gut überlegen.
Stimme gibt es im eigentlichen Sinn nicht. RedQuill ist keine Chat- oder Sprach-App, externe Testberichte erwähnen nur eine Vorlesefunktion per Text-to-Speech. Wer Sprachanrufe sucht, ist hier falsch.
Meine Meinung: RedQuill ist konsequent ein Text-Werkzeug, und das macht es stark. Es versucht nicht, dir eine Begleiterin zu verkaufen, sondern gibt dir ein Werkzeug für Geschichten, bei denen du den Ton bestimmst. Wenn du am Ende doch eine Figur zum Reden suchst, findest du in meiner Auswahl der besten KI-Freundin-Apps die passenden Kandidaten.
Für wen RedQuill geeignet ist
Geeignet für
- Wer lange Geschichten mit vielen Kapiteln schreiben will
- Wer eine Welt mit Orten, Figuren und Regeln im Lorebook pflegen möchte
- Wer Besetzung, Schauplatz und Ton selbst bestimmen will
- Wer Text wichtiger findet als Bilder und Stimme
Weniger geeignet für
- Wer eine KI-Freundin oder einen Chatpartner sucht
- Wer Sprachanrufe oder Videos erwartet
- Wer eine Oberfläche auf Deutsch braucht
- Wer nicht möchte, dass Daten ins Training der Modelle einfließen
Was RedQuill kostet
RedQuill hat einen Gratis-Plan und Pro. Pro kostet 13,18 € im Monat und bringt laut der Quills-Seite 150 Quills pro Tag. Quills sind die Credits, mit denen du Premium-Funktionen einlöst, entweder über ein aktives Abo oder über Einzelkäufe. Sie werden täglich zurückgesetzt und nicht in den nächsten Abo-Zeitraum übertragen.
In meinen Notizen stand damals ca. 13,18 € im Monat, und das ist bis heute der Preis von Pro. Meine Einschätzung hat sich nicht geändert: Für ein reines Text-Werkzeug sitzt das an der Premium-Kante. Du bekommst keine Sprachanrufe, keine Videos und Bilder nur als Nebenwerkzeug. Du zahlst für Text und für ein Lorebook, das ihn zusammenhält.
Die tägliche Rücksetzung der Quills finde ich zweischneidig. Sie verhindert, dass du Guthaben hortest, aber sie bestraft auch Tage, an denen du nicht schreibst. Für Schreibende mit festem Rhythmus passt das, für alle, die in Schüben arbeiten, eher nicht.
Einen Jahresplan nennen die Unterlagen nicht, ebenso wenig Preise für Einzelkäufe von Quills. Du planst also Monat für Monat.
RedQuill Preise
Preise geprüft am .
Pro (monatlich)
13,18 €/Monat
Monatliche Abrechnung
Kein Rabatt
- 150 Quills pro Tag
- Laut der Quills-Seite auf der RedQuill-Website.
150 Quills pro Tag in Pro, täglich zurückgesetzt und ohne Übertrag. Einzelkäufe von Quills sind möglich, Preise dazu fehlen.
Lohnt sich RedQuill Pro?
Für Langform-Schreibende ja, für alle anderen nein. Die Übersicht „RedQuill: Preise im Überblick“ direkt darunter zeigt dir den Plan. Meine Einordnung: Wenn du an einer langen Geschichte arbeitest und das Lorebook ausreizen willst, ist Pro der Plan, der dir den Raum dafür gibt. Die Gratis-Version mit ein paar Geschichten am Tag reicht dafür nicht. 150 Quills pro Tag sind dagegen ein Kontingent, mit dem du täglich ernsthaft arbeiten kannst.
Trotzdem würde ich vorsichtig sein, und zwar wegen des Status. Das Projekt ist still geworden, mein Tracker hat den Status auf „unbekannt“ herabgestuft. Bei einem Werkzeug, in das du Wochen an Arbeit steckst, ist das ein echtes Risiko. Ein Lorebook mit Stadtkarte und Familienfehden baut man nicht an einem Abend neu auf, wenn ein Dienst verschwindet.
Mein Rat: Buche höchstens einen Monat, und sichere deine Geschichten regelmäßig. Ich halte den kompletten Export meiner Saga auf meinem NAS wie ein Fotoalbum. Genau so würde ich es jedem empfehlen, der ernsthaft mit RedQuill schreibt.
| RedQuill-Tarif | Abrechnung | Preis | Pro Monat |
|---|---|---|---|
| Pro (monatlich) | monthly | 13,18 € | 13,18 € |
RedQuill Datenblatt: 42 Fakten auf einen Blick
Stand: 23. Sep. 2026. ca. = umgerechnet, berechnet = aus den Preisen errechnet. Ein Klick auf eine Spaltenüberschrift sortiert die Tabelle.
| Merkmal | Wert | Stand/Quelle |
|---|---|---|
| Überblick | ||
| Betreiber | Innerworlds, Inc. | |
| Sitz | United States | |
| Status | unklar | |
| Kategorie | Story-Generator, Bildgenerator | |
| Plattformen | Web | |
| Sprachen (UI) | Englisch, Polnisch | |
| Deutsch (UI) | Nein | |
| Preise | ||
| Pro (monatlich) | 13,18 € (monatliche Abrechnung) | |
| Berechnete Werte | ||
| 12 Monate im Monatsabo | 158,16 € | berechnet |
| Günstigster Monatspreis | 13,18 € | berechnet |
| Gratis-Version | ||
| Gratis-Version | Ja | |
| Gratis-Version laut Anbieter | Ohne Bezahlung lassen sich täglich ein paar Geschichten erstellen. | |
| Funktionen | ||
| Sprachanrufe | Nein · Keine Chat- oder Sprach-App; externe Testberichte erwähnen nur eine Vorlesefunktion per … | |
| Bilder | Ja · Bezahlen schaltet mehr Geschichten und KI-Bilderstellung frei, Bilder liegen also in der … | |
| Eigene Charaktere | Ja · Besetzung, Schauplatz und Ton werden selbst gewählt; ein Lieblings-Ship lässt sich neu … | |
| Inhalte & Alter | ||
| Erlaubte Inhalte | Erlaubt | |
| Mindestalter | 18 Jahre | |
| Abrechnung | ||
| Verlängerung | Ein Abo verlängert sich fortlaufend, jeder neue Zeitraum so lang wie der erste, bis es gekündigt wird. | |
| Kündigung | Settings (Einstellungen) öffnen, den Reiter Billing Portal wählen und dann Cancel subscription drücken. | |
| Erstattung | In den ersten 24 Stunden nach der Zahlung kann in der Regel eine Erstattung verlangt werden; sobald Credits … | |
| Datenschutz | ||
| Speicherung und Löschung | Personenbezogene Daten werden nur so lange gespeichert, wie die genannten Zwecke der Richtlinie es erfordern. | |
| Chats fürs Training | Nicht klar angegeben | |
| Wertung | ||
| Gespräch | 7,0/10 | |
| Gedächtnis | 8,5/10 | |
| Anpassung | 7,5/10 | |
| Bilder und Stimme | 3,0/10 | |
| Preis-Leistung | 5,0/10 | |
| Datenschutz | 4,5/10 | |
| Zuverlässigkeit | 3,5/10 | |
| Gesamtwertung | 5,8/10 | berechnet |
| Test | ||
| Testart | Praxistest mit Gratis-Version | |
| Testzeitraum | Dez. 2024 – Feb. 2025 | |
| Ausgaben im Test | 0 € | |
| Zum Vergleich | ||
| Apps in der Rubrik | 78 | berechnet |
| Anteil mit Gratis-Version (Rubrik) | 100 % | berechnet |
| Median-Wertung (Rubrik) | 6,0/10 | berechnet |
| Beste Wertung (Rubrik) | 8,4/10 | berechnet |
| Median Gratis-Limit (Rubrik) | 30 Nachrichten/Tag | berechnet |
| Joi AI: Preis ab / Monat | 12,30 € | |
| Joi AI: Wertung | 5,8/10 | |
| Joi AI: Gratis-Version | Ja | |
| Joi AI: Inhalte | Erlaubt | |
RedQuill hat in unserem Test 5.8 von 10 Punkten erreicht und kostet ab 13,18 €/Monat. Wir haben keine Partnervereinbarung mit dieser App, der Link ist ein normaler Link. Zur offiziellen Website von RedQuill
Die nächste Alternative, die wir empfehlen können
Joi AI
ab 12,30 €/Monat, Gratis-Version vorhanden
Wertung 5.8/10
DE Menü ✅jaDE Chat ✅jaDE Stimme –nein
Joi AI gratis testenRedQuill nutzt du über die offizielle Website, von Apps für iOS oder Android ist in meinen Unterlagen keine Rede. Bevor du ein Abo abschließt, würde ich diese Punkte klären:
- In der Gratis-Version ein Lorebook anlegen und das Prinzip testen
- Nur einen Monat Pro buchen, kein langes Commitment
- Die 24-Stunden-Frist für Erstattungen kennen, bevor du Quills verbrauchst
- Deine Geschichten regelmäßig exportieren und lokal sichern
Bezahlt wird per Kreditkarte oder über andere Methoden von externen Zahlungsdienstleistern. Welche das genau sind, steht nicht in den Unterlagen. Was auf der Abrechnung erscheint, ist ebenfalls nicht dokumentiert.
Mein Eindruck: RedQuill ist ein Nischenwerkzeug, und das meine ich positiv. Es macht eine Sache sehr gut. Wenn du stattdessen eine App mit Stimme, Bildern und festem Monatsabo suchst, bist du bei einer Companion-App besser aufgehoben. Einen Vergleich dafür bietet der Candy AI Erfahrungsbericht.
Candy AI ist das Gegenteil von RedQuill: Beziehung statt Erzählung, Stimme statt Lorebook. Überleg dir vorher, welches der beiden Dinge du eigentlich suchst. Beides zugleich bietet dir keine der beiden Apps.
RedQuill Vor- und Nachteile
Was gut lief
- Lorebook hält lange Geschichten über viele Kapitel konsistent
- Besetzung, Schauplatz und Ton frei wählbar
- Täglich ein paar Geschichten ohne Bezahlung
- Klarer Kündigungsweg über das Billing Portal
Was nicht gut lief
- Pro kostet 13,18 € im Monat für ein reines Text-Werkzeug
- Das Projekt ist still geworden, der Status ist unbekannt
- Gesammelte Daten können ins Training der Modelle einfließen
- Keine Oberfläche auf Deutsch
RedQuill kündigen: so kommst du raus
Laut AGB verlängert sich ein Abo fortlaufend, jeder neue Zeitraum so lang wie der erste, bis du kündigst. Der Kündigungsweg ist klar beschrieben: In den Settings öffnest du den Reiter Billing Portal und drückst dann Cancel subscription. Das ist sauber und ohne Umwege, das rechne ich RedQuill an.
Bei der Erstattung wird es enger. In den ersten 24 Stunden nach der Zahlung kannst du in der Regel eine Erstattung verlangen. Sobald aber Credits verbraucht sind, ist keine Erstattung mehr möglich, egal wie schnell deine Anfrage kommt. Das heißt praktisch: Wer nach dem Kauf direkt schreibt, hat keinen Anspruch mehr. Eine Rückbuchung über die Bank beendet das Abo sofort.
Meine Meinung: Die Regel ist streng, aber ehrlich formuliert. Sie passt zu einem Modell mit täglichen Credits, bei dem jeder Tag Nutzung Rechenzeit kostet. Wenn du dir unsicher bist, entscheide innerhalb der ersten 24 Stunden und bevor du Quills verbrauchst.
Dazu kommt der Status des Projekts. Wenn ein Werkzeug still wird, ist die Kündigung manchmal der letzte Kontakt, den du mit dem Anbieter hast. Ich würde deshalb nicht nur kündigen, sondern vorher den kompletten Export deiner Geschichten sichern. Genau das habe ich nach zehn Wochen getan, und heute bin ich froh darüber.
Wie Kündigung, Erstattung und Stabilität in die Wertung einfließen, steht unter so werden die Apps hier eingeordnet. Bei RedQuill gibt der klare Kündigungsweg Punkte, der unklare Status kostet deutlich mehr.
Datenschutz bei RedQuill
Die Datenschutzerklärung sagt, personenbezogene Daten werden nur so lange gespeichert, wie die genannten Zwecke es erfordern. Eine konkrete Frist fehlt. Solche Standardsätze lassen dir kaum Kontrolle darüber, wann deine Geschichten wirklich verschwinden.
Wichtiger ist ein anderer Satz: Erhobene Daten können in das Training der Machine-Learning-Modelle von RedQuill einfließen. Für ein Werkzeug, in das du ganze Welten, Figuren und Geschichten schreibst, ist das ein echter Punkt. Deine Saga könnte Trainingsmaterial werden. Wer seine Texte später veröffentlichen will, sollte das wissen.
Mein Rat: Schreib in RedQuill nichts, was du nicht auch in einem fremden Datensatz sehen möchtest. Und sichere deine Arbeit lokal, damit du nicht von einem Dienst abhängst, dessen Zukunft offen ist.
Ist RedQuill seriös, und läuft es noch?
Hinter RedQuill steht Innerworlds, Inc. aus den USA, zum Gründungsjahr schweigen meine Unterlagen. Die AGB sind klar, Kündigung und Erstattung sind präzise geregelt. An der Seriosität habe ich keine Zweifel.
Die Frage ist eher, ob RedQuill noch weiterentwickelt wird. Mein Tracker hat RedQuill auf „unbekannt“ herabgestuft, weil es um das Projekt still geworden ist. Das heißt nicht, dass es morgen schließt. Es heißt, dass ich dir nicht versprechen kann, dass es in einem Jahr noch läuft. Ich halte den kompletten Export meiner Saga deshalb auf meinem NAS wie ein Fotoalbum.
Ein Satz zur Balance: Eine KI als Co-Autorin kann eine Schreibwerkstatt bereichern, sie ersetzt aber nicht die Menschen, die deine Geschichten lesen und dir ehrlich sagen, was sie davon halten.
Wenn du Werkzeuge mit ähnlicher Inhaltspolitik und aktiver Entwicklung suchst, findest du sie in meiner Liste der besten NSFW-KI-Chats. Dort stehen vor allem Chat-Apps, aber auch einige mit Fokus auf Geschichten.
RedQuill Fazit
Gesamtwertung
5.8/10
DurchwachsenRedQuill ist ein Werkzeug für Langform-Schreibende, dessen Lorebook eine ganze Saga zusammenhält, doch das Projekt ist still geworden und der Preis liegt hoch.
Praxistest mit Gratis-Version
- Als Story-Generator schreibt es flüssig, nur wenn Lorebook-Prioritäten kollidieren, teleportieren Figuren.
- Das Lorebook hielt dreißig Kapitel konsistent, auf zweihundert Seiten fand ich zwei geringfügige Drifts.
- Besetzung, Setting und Ton wählt man selbst, das Lorebook ist eine Weltbibel mit Durchgriff.
- Nur Text mit Vorlese-Funktion, Bilder gibt es als Nebenwerkzeug im Abo.
- ca. 13,18 € im Monat liegen für ein reines Text-Werkzeug an der Premium-Kante, gratis gibt es ein paar Geschichten am Tag.
- Gesammelte Daten können ins Training der eigenen Modelle fließen.
- Das Projekt ist still geworden, mein Tracker führt den Status als unbekannt.
Die Balken reichen von 0 bis 10. Die Gesamtwertung ist das gewichtete Mittel der Kriterien. Die Gewichte sind für jede App gleich. So werden die Apps geprüft
Mein Urteil: RedQuill lohnt sich für Langform-Schreibende, die eine Mitautorin mit perfektem Gedächtnis für ihre Welt suchen. Das Lorebook hat bei mir eine Saga mit dreißig Kapiteln zusammengehalten. Lass es, wenn du eine Begleiterin zum Reden suchst, denn das ist RedQuill nicht.
Der Plan, den ich nehmen würde, ist ein Monat Pro für 13,18 €, und nicht mehr, solange der Status unklar ist. Was mich am meisten stört, ist genau dieser Status: Ein stilles Projekt ist ein Risiko für jede lange Geschichte.
Überspringen sollten RedQuill alle, die Stimme, Bilder oder eine Oberfläche auf Deutsch wollen. Allen anderen rate ich: schreiben, exportieren, sichern.
RedQuill hat in unserem Test 5.8 von 10 Punkten erreicht und kostet ab 13,18 €/Monat. Wir haben keine Partnervereinbarung mit dieser App, der Link ist ein normaler Link. Zur offiziellen Website von RedQuill
Die nächste Alternative, die wir empfehlen können
Joi AI
ab 12,30 €/Monat, Gratis-Version vorhanden
Wertung 5.8/10
DE Menü ✅jaDE Chat ✅jaDE Stimme –nein
Joi AI gratis testenWann eine andere App besser passt
RedQuill ist ein reines Werkzeug für lange Geschichten. Wenn du etwas anderes suchst oder ein Werkzeug mit aktiverer Entwicklung, würde ich dir zu einer dieser Apps raten:
- Du willst Geschichten und Gruppenchat in einem Werkzeug: DreamGen startet mit Starter bei 6,88 € im Monat, eine kostenlose Version gibt es auch.
- Du willst einen kostenlosen Text-Chat ohne Nachrichtenlimit: PolyBuzz nennt den Chat in der FAQ kostenlos und unbegrenzt, finanziert über Werbung.
- Du willst eine Figur, die deinen Stil übernimmt: Joi AI kostet 12,30 € im Monat, neue Nutzer bekommen mit HELLO50 50 % Rabatt.
- Du willst Videos und einen Charakter-Creator: GoLove AI kostet mit PRO für 12 Monate 8,78 € im Monat.
Am nächsten an RedQuill ist DreamGen, weil es ebenfalls als Story-Generator arbeitet. Die Oberfläche von DreamGen ist allerdings auch nicht auf Deutsch. PolyBuzz, Joi AI und GoLove AI haben dagegen eine deutsche Oberfläche, sind aber Companion-Apps und keine Schreibwerkzeuge. Mein Favorit für Leute, die RedQuill wegen des stillen Status verlassen wollen, wäre DreamGen. Laut Preis-FAQ kannst du dort jederzeit kündigen, und der Plan läuft bis zum Ende des Abrechnungszeitraums weiter.
Wenn du eher Community-Figuren zum Chatten suchst, lies meine SpicyChat Erfahrungen. Und wer eine App sucht, die sich dem eigenen Schreibstil anpasst, findet in den Erfahrungen mit Joi AI die Details.
Alternativen zu RedQuill
Drei Apps, die wir als Nächstes testen würden, und warum.
Joi AI
Gratis-Version, ab 12,30 €/Monat
Wertung 5.8/10
DE Menü ✅jaDE Chat ✅jaDE Stimme –nein
DreamGen
Gratis-Version, ab 6,88 €/Monat
Wertung 7.5/10
DE Menü –neinDE Chat ✅jaDE Stimme –gibt es nicht
GoLove AI
Gratis-Version, ab 8,78 €/Monat
Wertung 5.0/10
DE Menü ✅jaDE Chat ✅jaDE Stimme –nein
Oben auf den drei Karten stehen meine Ausweichkandidaten samt Preis und Wertung. Mein Rat zur Auswahl: Entscheide zuerst, ob du schreiben oder chatten willst. Zum Schreiben langer Geschichten bleibt RedQuill wegen des Lorebooks meine erste Adresse, trotz des unklaren Status. Zum Chatten würde ich eine der Alternativen nehmen.
Schau bei jeder App darauf, ob Credits täglich verfallen und wie du deine Texte exportieren kannst. Und nutze die Gratis-Version, bevor du zahlst, bei RedQuill reicht sie für ein erstes Lorebook. Wenn dir das Prinzip gefällt, weißt du nach wenigen Tagen, ob sich Pro für dich lohnt.
Häufige Fragen zu RedQuill
Ist RedQuill kostenlos?
Teilweise. Laut offizieller FAQ kannst du ohne Bezahlung täglich ein paar Geschichten erstellen, eine genaue Zahl nennt RedQuill nicht. Ein älterer externer Hinweis spricht von 5 Quills pro Tag im Gratis-Plan. Für ein erstes Lorebook reicht das, für eine lange Saga eher nicht. Bilder gibt es nur mit Abo.
Was kostet RedQuill Pro?
Pro kostet 13,18 € im Monat und bringt 150 Quills pro Tag. Quills sind die Credits, mit denen du Premium-Funktionen einlöst. Sie werden täglich zurückgesetzt und nicht in den nächsten Zeitraum übertragen. Einzelkäufe von Quills sind möglich, Preise dafür nennen die Unterlagen nicht. Einen Jahresplan nennen die Unterlagen nicht.
Ist RedQuill eine Chat-App?
Nein. RedQuill ist ein Story-Generator für lange Geschichten, keine Companion-App. Es gibt keinen Avatar, keine Beziehungsanzeige und keine Sprachanrufe. Figuren existieren in deinen Geschichten, nicht als Chatpartner. Externe Testberichte erwähnen nur eine Vorlesefunktion per Text-to-Speech.
Wie kündige ich RedQuill?
Laut AGB öffnest du die Settings, wählst den Reiter Billing Portal und drückst Cancel subscription. Ohne Kündigung verlängert sich das Abo fortlaufend. Eine Erstattung kannst du in der Regel in den ersten 24 Stunden nach der Zahlung verlangen, aber nur, solange keine Credits verbraucht sind. Eine Rückbuchung beendet das Abo sofort.
Nutzt RedQuill meine Geschichten zum Training?
Möglicherweise. Laut Datenschutzerklärung können erhobene Daten in das Training der Machine-Learning-Modelle von RedQuill einfließen. Gespeichert werden personenbezogene Daten, solange die genannten Zwecke es erfordern, eine konkrete Frist fehlt. Wer seine Texte später veröffentlichen will, sollte das bedenken.
Gibt es RedQuill auf Deutsch?
Nein. Die Oberfläche von RedQuill gibt es auf Englisch und Polnisch. Die Menüs musst du also auf Englisch bedienen. Wer eine Oberfläche auf Deutsch sucht, findet unter den Alternativen Apps wie PolyBuzz, Joi AI oder GoLove AI, die allerdings Companion-Apps und keine Schreibwerkzeuge sind.
Wird RedQuill noch weiterentwickelt?
Das ist unklar. Das Projekt ist still geworden, mein Tracker führt den Status als „unbekannt“. Hinter RedQuill steht Innerworlds, Inc. aus den USA. Ich würde deshalb nicht mehr als einen Monat buchen und alle Geschichten regelmäßig exportieren und lokal sichern.

