Face Swap im Video länger als 30 Sekunden: so geht es

Von Finn Hoffmann · Zuletzt geprüft

Warum ist bei 30 Sekunden so oft Schluss?

Die Grenze von 30 Sekunden ist kein technisches Naturgesetz, sondern eine Tarifgrenze. Am deutlichsten sieht man das bei Akool: Der Gratis-Plan nimmt Zielvideos bis 30 Sekunden und 150 MB an, in 720P und mit bildschirmfüllendem Wasserzeichen. Wer mehr will, landet im Abo.

Andere Anbieter ziehen die Linie noch früher oder an einer ganz anderen Stelle, und genau das macht die Suche nach einem langen Face Swap so zäh.

So sehen die dokumentierten Grenzen bei den Tools auf dieser Seite aus:

  • Magic Hour: gratis 3 Video-Swaps pro Tag, jeweils bis 10 Sekunden in 480p mit Wasserzeichen
  • Akool: gratis bis 30 Sekunden, im Abo je nach Plan bis 15, 30, 45 oder 60 Minuten
  • Viggle AI und Swapface: gratis 5 beziehungsweise 10 Videos pro Tag mit Wasserzeichen; Viggle nimmt Bewegungs-Uploads bis 1 Minute, Swapface nennt gar keine Längengrenze
  • Vidnoz AI: laut Tool-Seite Videos bis 50 Minuten und 100 MB, gratis nur mit begrenzter täglicher Nutzung
  • FaceFusion: kein Längenlimit, weil das Programm auf deinem eigenen Rechner läuft

Meine Einschätzung: Wer wirklich lange Clips tauschen will, hat zwei ehrliche Wege. Entweder ein bezahlter Plan bei einem Online-Dienst oder ein eigener Rechner mit genug Grafikspeicher. Alles dazwischen ist Stückwerk.

Du kannst ein langes Video zwar in Häppchen von 30 Sekunden schneiden, bei Akool trägt dann aber jedes Stück das große Wasserzeichen, und die Übergänge setzt du am Ende selbst wieder zusammen.

Alle Zahlen stammen von den offiziellen Preis- und Hilfeseiten der Anbieter. Wie ich solche Angaben einordne und bewerte, erkläre ich auf der Seite zur Methode hinter den Bewertungen. Direkt unter diesem Text siehst du die Tools nebeneinander, mit Preisen und den wichtigsten Grenzen.

Tool Gratis-Version Günstigster Monatspreis Stärken
Akool Ja 10,55 € Face Swap im Foto, Mehrere Gesichter, Text zu Video
Vidnoz AI Ja 8,78 € Ton/Musik im Video, Face Swap im Foto (Eingeschränkt), Face Swap im Video (Eingeschränkt)
Magic Hour Ja 10,75 € Face Swap im Foto, Face Swap im Video, Face Swap in GIFs
FaceFusion Ja Nicht bestätigt Face Swap im Foto, Face Swap im Video, Mehrere Gesichter
Swapface Ja 21,90 € Face Swap im Foto, Face Swap im Video, Face Swap in GIFs
Viggle AI Ja 7,02 € Face Swap im Video, Mehrere Gesichter, Live-Face-Swap (Webcam/Stream)

Welche Tools tauschen Gesichter auch in langen Videos?

Für einen Face Swap im langen Video brauchst du zwei Dinge: ein Tool, das überhaupt mit fremdem Videomaterial arbeitet, und einen Plan, der die Länge erlaubt. Die erste Hürde nehmen alle sechs Tools auf dieser Seite, denn jedes tauscht Gesichter in hochgeladenen Clips. Bei der zweiten liegen die Grenzen dagegen weit auseinander:

  • Akool skaliert am klarsten mit dem Preis: Starter bis 15 Minuten, Pro bis 30, Pro Max bis 45, Business bis 60 Minuten.
  • Vidnoz AI nennt auf der Tool-Seite Clips bis 50 Minuten, dazu eine Dateigrenze von 100 MB.
  • Magic Hour gibt für bezahlte Swaps keine feste Minutenzahl an, sondern rechnet in Credits; das Starter-Paket reicht laut Seite für bis zu 3,5 Minuten Video.
  • Viggle AI und Swapface zählen eher Videos als Minuten: Viggle nimmt gratis Bewegungs-Uploads bis 1 Minute, Swapface erlaubt 10 Video-Swaps pro Tag, im Pro-Plan 50, und nennt keine Längengrenze.
  • FaceFusion kennt keine Grenze, verlangt dafür aber eigene Hardware.

Worauf ich bei langen Clips zuerst schauen würde

Die Minutenangabe allein ist mir zu wenig. Bei Vidnoz AI würde ich eher auf die 100 MB achten als auf die 50 Minuten, denn welche der beiden Grenzen zuerst greift, hängt von Auflösung und Kompression deines Materials ab. Ein Handyvideo in hoher Auflösung ist schneller groß, als man denkt.

Bei Magic Hour zählt die Upload-Grenze des Plans: bis 2 GB im Creator-Plan, bis 5 GB in Pro und bis 10 GB in Business. Bei Swapface schaust du besser auf deinen Rechner, denn das Programm empfiehlt eine Grafikkarte ab NVIDIA RTX 2060 oder RTX 3060 mit 6 GB Grafikspeicher.

Der zweite Punkt ist das Wasserzeichen. Ein Face Swap Long Video, das über die ganze Laufzeit ein bildschirmfüllendes Logo trägt, ist für mich kein Ergebnis, sondern eine Vorschau. Bei Akool, Viggle AI und Vidnoz AI entfernt erst ein bezahlter Plan das Wasserzeichen, bei Magic Hour und Swapface reicht auch ein Credit-Paket.

Wer zuerst verstehen will, wie sich Face Swap, Videogeneratoren und Avatare unterscheiden, findet den Überblick im Bereich KI-Video mit allen Tools und Ratgebern. Mein Zwischenfazit für lange Clips steht trotzdem schon: Akool ist der planbarste Weg, FaceFusion der günstigste, sofern dein Rechner mitspielt.

Was jede App bietet

App Face Swap im VideoFace Swap im Video Text zu VideoText zu Video Bild zu VideoBild zu Video Sprechendes Foto (Lip-Sync)Sprechendes Foto (Lip-Sync) Gratis ohne WasserzeichenGratis ohne Wasserzeichen App für iOS/AndroidApp für iOS/Android
Akoolab 10,55 €/Monat Eingeschränkt Ja Ja Ja Nein Ja
Vidnoz AIab 8,78 €/Monat Eingeschränkt Eingeschränkt Eingeschränkt Eingeschränkt Nein Nein
Magic Hourab 10,75 €/Monat Ja Ja Ja Ja Eingeschränkt Nein
  • Ja
  • Eingeschränkt oder gegen Aufpreis
  • Nein
  • Fakten geprüft am

Was kostet ein langer Face Swap wirklich?

Bei langen Videos zählt der Preis pro Minute, nicht der Monatspreis auf der Preiskarte. Die Anbieter rechnen dafür sehr unterschiedlich, und nicht jeder veröffentlicht genug Zahlen, um es sauber auszurechnen. Aus den offiziellen Seiten ergibt sich dieses Bild:

  • Magic Hour, Credit-Paket Starter: 10,55 € für 5.000 Credits, laut Seite bis zu 3,5 Minuten Video, ohne Wasserzeichen, und die Credits verfallen nicht
  • Magic Hour, Creator jährlich: 129 € für 144.000 Credits im Jahr, laut Seite ca. 1,7 Stunden Video
  • Akool Starter: ca. 10,55 € im Monat, bis 1080P und Videos bis 15 Minuten
  • Akool Pro: ca. 26,37 € im Monat, bis 4K und 30 Minuten; jährlich ca. 221,48 €, also ca. 18,46 € im Monat
  • Vidnoz AI, Gen 180 Credits: ca. 11,42 € im Monat oder ca. 105,36 € im Jahr, mit HD-Swaps und ohne Wasserzeichen

Für einen einzelnen Clip von zwei oder drei Minuten würde ich bei Magic Hour das Credit-Paket nehmen und kein Abo. Einmal zahlen, kein Kündigungstermin im Kopf, und die Credits bleiben liegen, bis du sie brauchst. Wer dagegen regelmäßig Videos von zehn Minuten und mehr tauscht, ist mit 3,5 Minuten pro Paket schnell am Ende. Dann rechnet sich ein Plan mit festen Minutengrenzen eher.

Bei Akool fällt mir ein Detail auf, das man leicht übersieht: Beim Starter-Plan bringt die Jahreszahlung laut Preisliste keinen Vorteil. Ca. 126,56 € im Jahr entsprechen denselben ca. 10,55 € im Monat. Da würde ich monatlich bleiben und mir die Freiheit zum Kündigen lassen. Bei Pro sieht das anders aus, dort weist Akool für die Jahreszahlung 30 % Rabatt aus.

Wer mehr als 30 Minuten braucht, landet bei Pro Max: ca. 51,85 € im Monat oder ca. 435,58 € im Jahr, was ca. 36,30 € im Monat entspricht. Für ein einzelnes Projekt würde ich lieber einen Monat buchen und rechtzeitig kündigen.

Bei Vidnoz AI stört mich etwas anderes. Der Plan nennt 180 Credits, aber was ein einzelner Face Swap in Credits kostet, veröffentlicht Vidnoz nicht. Du kaufst also ein Kontingent, dessen Reichweite du vorher nicht kennst. Für kurze Experimente ist das verschmerzbar, für ein Projekt mit festem Budget ist es mir zu vage.

Welche Tools außerdem gut mit Videomaterial umgehen, zeigt meine Liste der besten Face-Swap-Tools für Videos. Meine Faustregel: einmaliger Clip, einmaliger Kauf; wiederkehrende lange Videos, fester Plan mit klarer Minutengrenze.

Magic Hour auf einen Blick

Preis ab
10,75 €/Monat
Gratis-Version
Gratis-Tarif verfügbar
Plattformen
Web
Gratis ohne Wasserzeichen
Eingeschränkt
Ohne Konto nutzbar
Ja
Face Swap im Foto
Ja
Face Swap im Video
Ja
Face Swap in GIFs
Ja
Betreiber
Magic Hour AI, Inc.
Sprachen
Englisch

Geht ein langer Face Swap auch kostenlos?

Die ehrliche Antwort lautet: online kaum. Wer nach „Face Swap Video 1 Minute free“ sucht, stößt schnell auf die Grenzen der Gratis-Pläne. Magic Hour erlaubt ohne Konto 3 Video-Swaps pro Tag, aber jeweils nur bis 10 Sekunden in 480p mit Wasserzeichen. Akool zieht die Linie bei 30 Sekunden.

Viggle AI kommt mit Bewegungs-Uploads bis 1 Minute am nächsten an eine volle Minute heran, verlangt dafür aber eine Anmeldung, setzt ein Wasserzeichen und speichert Assets und Ergebnisse nur 7 Tage. Swapface gibt mit kostenlosem Konto 10 Video-Swaps pro Tag und nennt keine Längengrenze, markiert die Ergebnisse aber ebenfalls.

Vidnoz AI ist der Sonderfall. Die Tool-Seite nennt Videos bis 50 Minuten und verspricht tägliche Gratis-Nutzung, doch wie groß das Gratis-Kontingent ist, steht nirgends. Ob ein 50-Minuten-Video im Gratis-Plan durchläuft, lässt sich aus den offiziellen Angaben schlicht nicht ablesen.

Auch die Suche nach „Face Swap Video 5 minutes free“ führt in die Irre. Die 5 Gratis-Minuten, die es wirklich gibt, betreffen den Live-Tausch: Akool und Viggle AI geben im Gratis-Plan je 5 Minuten Live-Swap per Webcam. Das ist ein Echtzeit-Effekt vor der Kamera, kein hochgeladenes Video, das du danach als Datei behältst.

Bleibt der einzige echte Weg zum Face Swap unlimited Video ohne Abo: FaceFusion. Das Open-Source-Programm läuft auf deinem eigenen Rechner, kostet nichts und kennt deshalb weder Minutengrenzen noch Wasserzeichen. Der Haken liegt in der Hardware.

Laut FAQ sind 8 GB Grafikspeicher das Minimum, ab 12 GB läuft es gut, und die Installation per Terminal mit Git, Conda und Python braucht laut README technische Kenntnisse. Wer sich das nicht zutraut, kann einmalig den Windows-Installer für ca. 17,58 € oder den macOS-Installer für ca. 26,37 € kaufen, Letzterer allerdings nicht für Intel-Macs.

Als Entwickler finde ich diesen Weg für lange Clips am saubersten. Du bezahlst mit Rechenzeit statt mit Credits, und das Material verlässt deinen Rechner nicht. Dazu kommt: Der Ton des Zielvideos bleibt erhalten, Encoder und Lautstärke sind einstellbar, und die Ausgaben tragen kein Wasserzeichen.

Wer aber nur einen Laptop ohne passende Grafikkarte hat, sollte ehrlich rechnen: Dann ist ein Monat bei einem Online-Dienst meist die entspanntere Lösung.

Welche Gratis-Angebote für kürzere Swaps gut funktionieren, steht in meiner Übersicht der kostenlosen Face-Swap-Tools.

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Akool für lange Videos: welcher Plan passt?

Akool ist auf dieser Seite das Tool mit der klarsten Treppe. Jede Stufe nennt eine Minutengrenze und eine maximale Auflösung, und genau das wünsche ich mir bei langen Clips. Du weißt vor dem Kauf, ob dein Video hineinpasst.

Starter für ca. 10,55 € im Monat erlaubt Videos bis 15 Minuten in bis zu 1080P, ohne Wasserzeichen, mit mittlerem Verarbeitungstempo und 2 Videos gleichzeitig. Für die meisten Projekte, bei denen ein Clip von einer halben Minute nicht reicht, ist das aus meiner Sicht der richtige Einstieg. Pro für ca. 26,37 € im Monat verdoppelt auf 30 Minuten, geht bis 4K und rechnet schneller.

Pro Max für ca. 51,85 € im Monat schafft 45 Minuten bis 8K und bringt API-Zugang. Business für ca. 218,84 € im Monat erlaubt 60 Minuten und bis zu 16K, richtet sich aber klar an Firmen.

Mein Rat: Nimm die kleinste Stufe, deren Minutengrenze dein längstes Video abdeckt, und zahle die ersten Monate monatlich. Wie weit die 200 Credits von Starter bei einem langen Swap tatsächlich reichen, lässt sich aus den offiziellen Angaben nicht sauber ablesen. Das würde ich erst am eigenen Material sehen wollen, bevor ich mich für ein Jahr binde.

Was mich an Akools Abrechnung stört

Die Kündigungsregel ist streng. Das Abo verlängert sich automatisch um denselben Zeitraum zum dann gültigen Preis, und die Kündigung muss mindestens 24 Stunden vor der Verlängerung erfolgen. Im Web führt der Weg über die Abrechnungsseite, dann Manage Plan und Cancel Plan, danach bestätigst du auf der Stripe-Seite. Laut AGB geht es auch per E-Mail an [email protected].

Unangenehmer finde ich die Erstattungsregel. Laut AGB gibt es bei vorzeitiger Beendigung kein Geld zurück, Einwände gegen Gebühren musst du innerhalb von 30 Tagen erheben, und jede Erstattung kommt als Kontoguthaben, nie in bar. Wer sich also für den falschen Plan entscheidet, bleibt auf dem Betrag sitzen oder bekommt ihn nur als Guthaben zurück.

Deshalb würde ich mir das Kündigungsdatum gleich nach dem Kauf in den Kalender schreiben, einen Tag vor der Verlängerung. Das ist kein Grund, Akool zu meiden, aber ein Grund, nicht spontan den Jahresplan zu nehmen. Alle Details zu Funktionen, Datenschutz und Grenzen stehen in meinen Erfahrungen und Fakten zu Akool.

Vidnoz AI: 50 Minuten mit Fragezeichen

Auf dem Papier ist Vidnoz AI für lange Clips das großzügigste Online-Tool. Die Tool-Seite nennt Videos bis 50 Minuten, Eingaben als GIF, MP4, MOV und weitere Formate, und im Gratis-Plan eine begrenzte tägliche Nutzung. HD-Swaps gibt es nur für zahlende Nutzer, Exporte ohne Wasserzeichen ebenfalls.

Was mich zögern lässt, sind die Lücken. Das Gratis-Kontingent ist nicht beziffert, und was ein Swap in Credits kostet, ebenfalls nicht. Bei der Kündigung widersprechen sich die Quellen: Laut AGB kündigst du jederzeit im Vidnoz-Konto, Erstattungsrichtlinie und Preis-FAQ verweisen dagegen auf eine E-Mail an [email protected]. Jahrespläne haben eine 7-Tage-Geld-zurück-Garantie, Monatspläne werden nicht erstattet.

Daraus folgt meine Empfehlung: Wenn du Vidnoz AI für ein langes Video nutzen willst, dann erst gratis mit einem kurzen Ausschnitt. Falls du danach zahlst, merk dir die Umkehrung der üblichen Logik: Nur der Jahresplan hat ein Rückgaberecht von 7 Tagen, der Monatsplan gar keins. Das finde ich unglücklich gelöst, weil gerade der kleine Einstieg ohne Rückweg bleibt.

Positiv finde ich, dass Vidnoz AI einzelne oder alle Gesichter in Clips tauschen kann und Text-to-Speech mit über 890 Stimmen mitbringt. Für ein langes Video, in dem sich nur ein Gesicht ändert, zählen aber vor allem drei Dinge: Länge, Dateigröße und Wasserzeichen. Mehr zu Preisen und Grenzen findest du in meinen Erfahrungen zu Vidnoz AI.

Lange Clips, lange Verantwortung

Ein langes Video zeigt meist mehr Menschen und mehr Kontext als ein kurzer Schnipsel. Umso wichtiger ist die Regel, die für jeden Face Swap gilt: nur mit deinem eigenen Gesicht oder mit der Einwilligung jeder Person, die im Video zu sehen ist. Das betrifft auch Menschen im Hintergrund, deren Gesicht erkennbar bleibt.

In Deutschland schützt das Recht am eigenen Bild nach § 22 KUG davor, dass ein Bildnis ohne Einwilligung verbreitet oder öffentlich gezeigt wird. § 201a StGB stellt bestimmte Bildaufnahmen und ihre Verbreitung sogar unter Strafe. Das ist keine Rechtsberatung, sondern der Rahmen, den du kennen solltest, bevor ein getauschtes Video online geht.

Auch die Anbieter spielen dabei mit. Vidnoz AI verlangt in den AGB, dass du alle nötigen Rechte an deinen Uploads hast. Bei FaceFusion bleibt das Material auf deinem Rechner, die Verantwortung für das Ergebnis aber genauso bei dir. Ich halte es für eine gute Gewohnheit, die Einwilligung vorher kurz schriftlich festzuhalten, gerade bei Clips, die länger im Netz bleiben.

Häufige Fragen

Welches Tool tauscht Gesichter in Videos, die länger als 30 Sekunden sind?

Online sind es vor allem Akool und Vidnoz AI. Akool erlaubt im Abo je nach Plan Videos bis 15, 30, 45 oder 60 Minuten, Vidnoz AI nennt auf der Tool-Seite Clips bis 50 Minuten bei höchstens 100 MB. Ohne Längenlimit arbeitet nur FaceFusion, weil es lokal auf deinem Rechner läuft. Für mich ist Akool der planbarste Weg, FaceFusion der günstigste, wenn du eine passende Grafikkarte hast.

Gibt es einen Face Swap für ein Video von 1 Minute kostenlos?

Nur mit Abstrichen. Viggle AI nimmt im Gratis-Plan Bewegungs-Uploads bis 1 Minute an, allerdings nach Anmeldung und mit Wasserzeichen. Vidnoz AI verspricht tägliche Gratis-Nutzung, nennt aber keinen Umfang. Swapface erlaubt gratis 10 Video-Swaps pro Tag mit Wasserzeichen, nennt aber keine Längengrenze.

Magic Hour erlaubt gratis nur bis 10 Sekunden, Akool bis 30 Sekunden. Wirklich frei von Grenzen ist nur FaceFusion auf dem eigenen Rechner, dafür brauchst du laut FAQ mindestens 8 GB Grafikspeicher.

Warum trägt ein Gratis-Video von Akool ein so großes Wasserzeichen?

Weil der Gratis-Plan bewusst als Vorschau gedacht ist. Akool setzt auf Gratis-Ergebnisse ein bildschirmfüllendes Wasserzeichen, rechnet langsam und nimmt nur Zielvideos bis 30 Sekunden in 720P an. Erst der Starter-Plan für ca. 10,55 € im Monat entfernt das Wasserzeichen und erlaubt Videos bis 15 Minuten. Ich würde den Gratis-Plan nur nutzen, um zu sehen, ob dir das Ergebnis grundsätzlich gefällt.

Was kostet ein Face Swap für ein Video von 10 Minuten?

Bei Akool reicht dafür der Starter-Plan für ca. 10,55 € im Monat, der Videos bis 15 Minuten erlaubt. Bei Magic Hour deckt das Credit-Paket Starter für 10,55 € laut Seite nur bis zu 3,5 Minuten Video ab, für zehn Minuten wäre ein Abo sinnvoller. Bei Vidnoz AI lässt sich der Preis nicht ausrechnen, weil die Credit-Kosten eines Swaps nicht veröffentlicht sind.

Wie lange dauert es, ein langes Video zu tauschen?

Verlässliche Render-Zeiten für lange Clips nennen die Anbieter nicht. Akool beschreibt nur Stufen: langsame Verarbeitung im Gratis-Plan, mittleres Tempo in Starter, schnelle Verarbeitung in Pro. Bei FaceFusion hängt das Tempo allein von deiner Grafikkarte und dem gewählten Beschleuniger ab. Plane für lange Videos also Puffer ein, statt auf ein Ergebnis in wenigen Minuten zu setzen.

Brauche ich die Einwilligung der Personen im Video?

Ja. Ein Face Swap gehört nur auf dein eigenes Gesicht oder auf Personen, die ausdrücklich eingewilligt haben. In Deutschland schützt § 22 KUG das Recht am eigenen Bild, und § 201a StGB stellt bestimmte Bildaufnahmen und ihre Verbreitung unter Strafe. Das ist keine Rechtsberatung, aber ein guter Grund, die Zustimmung vorher einzuholen, gerade bei langen Videos mit mehreren erkennbaren Menschen.

Von Finn HoffmannAutor und Tester Zuletzt geprüft So werden die Apps geprüft

Ich bin Finn, 32, Entwickler in Berlin. Seit einigen Jahren probiere ich KI-Companion-Apps aus, schaue mir an, wie sie technisch ticken, was sie wirklich kosten und wo der Haken ist. Hier schreibe ich auf, was ich dabei gelernt habe.

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